Monatsarchiv: Februar 2011

Neue Wohnform in Weiterstadt-Schneppenhausen

Durch die Einführung der sog. DRGs im Jahr 2004 können die Krankenhäuser nur noch diagnosebezogene Fallpauschalen abrechnen. Dadurch ist ein Prozess in Gang gesetzt worden, der immer mehr die Wirtschaftlichkeit des Kranken im Blick hat. Je schneller ein Kranker die Klinik verlässt, umso besser. Das hat zur Folge, dass auch stark Pflegebedürftige entlassen werden.

Mit 24 im Altenheim

So ging es auch dem 24-jährigen Thomas S. Nach einem Motorradunfall ist er querschnittgelähmt und kann nicht mehr selbständig atmen. Er ist rund um die Uhr auf das Beatmungsgerät angewiesen. Doch welche Einrichtung ist bereit, ihn aufzunehmen und damit die Verantwortung für seine Versorgung zu übernehmen? Da der Zeitdruck der entlassenden Klinik sehr hoch und seine Familie mit der Situation völlig überfordert war, wurde er in ein Altenheim verlegt, dass für solche und ähnliche Fälle ein gewisses Bettenkontingent vorhalten muss. Thomas S. hat einen starken Willen und möchte ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen. Er sehnt sich nach seiner Familie. Er möchte seine Musik mal wieder richtig aufdrehen und seine Freunde wiedersehen. Doch um ihn herum sieht er nur alte, z. T. verwirrte Menschen. Laute Musik ist nicht erlaubt. Und seine Familie und Freunde wohnen knapp 50 km entfernt. Die Situation zehrt an seinem Lebenswillen.

Die Familie kann nicht mehr

Birgit M. war 38 Jahre alt, als sie die Diagnose ALS erhielt. Bei dieser fortschreitenden Krankheit kommt es zunehmend zu Schädigungen der Nerven, die für die Muskelbewegungen zuständig sind. Heute ist Birgit M. 54. Sie ist rund um die Uhr auf Hilfe angewiesen. Und weil auch die Atemmuskulatur betroffen ist, ist sie von ihrem Beatmungsgerät abhängig. Ihr Mann (59) pflegt sie nach seinem Feierabend so gut er kann. Tagsüber kommt ein Pflegedienst, und die inzwischen erwachsenen Kinder helfen mit, sofern es sich mit ihrem Leben vereinbaren lässt. Herr M. ist inzwischen psychisch und physisch am Ende. Seit Jahren schläft er nicht mehr durch. Soziale Kontakte sind völlig zum Erliegen gekommen. Freizeit, Hobby, Urlaub – das sind Begriffe, die er nicht mehr kennt. Er will aber seine Frau auf keinen Fall in ein Heim geben. Sie ist ein Familienmensch und braucht ihre persönlichen Freiräume. Die individuelle Gestaltung des Tages, je nach ihrer schwankenden Verfassung, ist für sie sehr wichtig. Ein durchgeplanter Heimtag wäre für sie ein Alptraum.

Die Alternative

Solche und ähnliche Schicksale gibt es tausendfach in Deutschland. Aufgrund der eigenen Erfahrungen hat die Pflegedienst Hessen Süd Janssen GmbH nach einer Möglichkeit gesucht, diesen Menschen eine Alternative anzubieten. Jetzt ist ein Kooperationspartner gefunden, der eine Wohngemeinschaft für Beatmete anbietet. Hier können Beatmete ein Zimmer mieten, das sie nach eigenem Geschmack mit ihren eigenen Möbeln, Bildern usw. gestalten. Wie in einer allgemein bekannten Wohngemeinschaft gibt es gemeinschaftliche Räume, wie eine große Wohnküche, ein behindertengerechtes Bad, ein großes Kaminzimmer, einen Wintergarten und einen Außenbereich. Das Leben wird von den Bewohnern bzw. deren Angehörigen oder Betreuern selbst organisiert und gestaltet. Der betreuende Fachpflegedienst bietet die erforderlichen Pflegeleistungen an, die der einzelne Bewohner individuell mit dem Pflegedienst vereinbart. So ist ein selbstbestimmtes Leben in häuslicher Umgebung möglich, ohne auf fachliche Pflege verzichten zu müssen.

Informationen

Die neu gegründete WG für Beatmete ist in Weiterstadt-Schneppenhausen und bietet sechs Personen die Möglichkeit, dort zu wohnen. Weiterführende Informationen sind unter 06151/501400 zu erhalten.

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WG für Beatmete in Weiterstadt

Endlich ist es soweit: in Weiterstadt-Schneppenhausen ist eine WG für Beatmete entstanden. Die Wohnung bietet 6 Personen Raum, ein selbstbestimmtes Leben trotz ihrer starken Einschränkung zu leben. Jeder hat ein eigenes, selbstgestaltetes Zimmer. Die attraktive Wohnung besteht darüber hinaus aus einem behindertengerechten Bad, einer großen Wohnküche und einem geräumigen Kaminzimmer. Das Besondere an dieser Wohnung ist der große Wintergarten, der von fast jedem Zimmer einen direkten Zugang hat. Durch die breiten Glastüren kann sogar mit dem Bett in den Wintergarten gefahren werden. Darüber hinaus bietet  ein abgeschirmter Außenbereich die Möglichkeit, in der warmen Jahreszeit Licht und Luft zu tanken. Noch sind Zimmer frei!

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Pflegeberatung in Eberstadt

Mitten in Eberstadt wird ab Ende März Pflegeberatung schwellenfrei zu erhalten sein.

Die Pflegedienst Hessen Süd Janssen GmbH zieht mit ihren Verwaltungsräumen aus dem ersten Stock im Einkaufszentrum Thüringer Straße in ein ebenerdiges Ladengeschäft. Dadurch ist der Pflegedienst auch für gehbehinderte oder Rollstuhl fahrende Menschen problemlos erreichbar. Der Kundenparkplatz des Einkaufszentrums bietet ausreichend Parkmöglichkeiten, eine Bushaltestelle ist in unmittelbarer Nähe. Durch diese räumliche Veränderung werden alle technischen Probleme beseitigt, die es bisher vielen Interessenten nicht ermöglicht hatten, schnelle fachliche Auskünfte rund um das Thema „Pflege“ zu erhalten.

Der Pflegedienst Hessen Süd Janssen GmbH ist es ein großes Anliegen, möglichst frühzeitig für Aufklärung und Informationen zu sorgen, damit im Ernstfall wohl überlegt reagiert werden kann. Aus diesem Grunde hatte sie in früherer Zeit schon regelmäßig zu Vorträgen eingeladen. Dieses Angebot wird in den neuen Geschäftsräumen wieder aufgegriffen. Ein spezieller Seminarraum bietet die passenden räumlichen Gegebenheiten, um Vorträge und Fortbildungen zu verschiedenen Themen und für unterschiedliche Interessensgebiete durchführen zu können.

An dem geplanten Informationstag am 30. März 2011 wird der Öffentlichkeit die Möglichkeit geboten, sich die neuen Geschäftsräume anzuschauen und sich über das breite Leistungsspektrum der Pflegedienst Hessen Süd Janssen GmbH zu informieren.

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Kontakt

Pflegedienst Hessen Süd Janssen GmbH

Norbert Janssen
Eschollbrücker Str. 26
64295 Darmstadt

Fon 0 61 51 / 50 14 00
Fax 0 61 51 / 50 14 02

info(at)pflegedienst-hessen-sued.de

Zweigstelle

Hauptstraße 10
64331 Weiterstadt-Gräfenhausen

Fon 0 61 50 / 52 95 2
Fax 0 61 50 / 59 22 99 1

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