Mit der Pflegestufe wird bestimmt, welchen Umfang an Leistungen Pflegebedürftige von der Pflegeversicherung erhalten. Die jeweilige Pflegestufe wird durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) in einem Gutachten ermittelt. Je nach Schwere der Beeinträchtigungen und dem Pflegeaufwand wird die Pflegestufe ermittelt.
Bei der Pflegestufe wird der Hilfsbedarf berücksichtigt, der bei regelmäßig wiederkehrenden Alltagssituationen anfällt. Hierzu zählen neben der Grundpflege auch die Aufgaben, die im Haushalt anfallen. Zur Grundpflege gehören die Körperpflege, Ernährung und Mobilität. Diese drei Bereiche lassen sich, wie folgt, gliedern:
Weiterhin zählen zu den zu berücksichtigenden Aufgaben auch Einkäufe, Kochen von Mahlzeiten, Säubern der Wohnung und Wäsche waschen. Zu jeder der hier aufgelisteten Alltagstätigkeiten gibt es einen bestimmten Zeitbedarf, aus dem wiederum der Pflegeaufwand berechnet wird.
Welche Pflegestufe umfasst welche Leistungen?
Pflegestufe ist nicht gleich Pflegestufe. Um ein wenig mehr Klarheit in die Unterschiede zwischen den einzelnen Pflegestufen zu bekommen, haben wir hier eine kleine Übersicht für Sie vorbereitet:
Pflegestufe 1 Grundpflege und häusliche Versorgung müssen 1,5 Stunden pro Tag betragen, davon 45 Minuten auf die Grundpflege.
Pflegestufe 2 Grundpflege und häusliche Versorgung betragen pro Tag mindestens 3 Stunden, davon müssen mindestens 2 Stunden auf die Grundpflege entfallen.
Pflegestufe 3 In der höchsten Pflegestufe muss der Hilfebedarf bei mindestens 5 Stunden pro Tag liegen, davon müssen mindestens 4 Stunden auf die Grundpflege entfallen.
Haben Sie weitere Fragen zur Kategorisierung der jeweiligen Pflegestufe, dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.