Wenn Bettlägerigkeit lebensgefährlich wird

Bettlägerigkeit ist ein alltägliches Phänomen in der Pflege und stellt Angehörige und Pflegende immer wieder vor neue Herausforderungen. Wichtig zu unterscheiden ist zwischen den beiden Begriffen „Bettruhe“ und „Bettlägerigkeit“. Bettruhe ist ein selbst oder oftmals von außen angeordneter Zustand, um sich beispielsweise von einer Krankheit wieder zu erholen. „Bettruhe hat man, bettlägerig ist man – das ist ein Seiens-Zustand“, erklärt Dr. Angelika Zegelin, eine gelernte Krankenschwester und Lehrerin für Pflegeberufe. Die zweifache Buchautorin – darunter ist ihre Dissertation zur Bettlägerigkeit – entwickelt an der Universität Witten/Herdecke Studiengänge und ist dort in Lehre und Forschung tätig. Dem Portal Careum-Explorer gab die Erziehungswissenschaftlerin ein Telefon-Interview zum Thema Bettlägerigkeit.

Bettlägerigkeit? Dekubitus? Was kann es noch schlimmeres geben?

Bettlägerigkeit und seine häufig auftretende Folge – der Dekubitus  – sind große Probleme in der Pflege. Doch was passiert, wenn es in Pflegeheimen oder Alteneinrichtungen mit bettlägerigen Patienten brennt, die Menschen eingeschlossen sind und das Haus nicht verlassen können? Anfang Juli veranstaltete die Feuerwehr in Gurtweil (Südschwarzwald) eine Großübung an einer Wohnanlage der Caritas.

Mehr als 140 Feuerwehrleute nahmen an der Übung teil. In der Wohnanlage, die sich in drei Gebäude gliedert, leben insgesamt 100 Menschen, einige davon sind bettlägerig. „Die Hauptkriterien der Übung wurden deshalb auf die Rettung von Behinderten und die Wasserversorgung gelegt,“ schreibt die Feuerwehr Gurtweil als Erklärung zum Youtube-Video. „Die Übung hat für uns als Feuerwehr viele Erfahrungen mit sich gebracht. Deshalb haben wir an diesem Tag auch einige Versuche mit einfließen lassen.“
Das Video zeigt, wie gut es ist, dass sich die Feuerwehren auch um die besonderen Einrichtungen vor Ort kümmern, wie Schulen, Firmen oder eben auch Altenheime und Pflegeheime, damit die Bettlägerigkeit im Fall eines Brandes nicht lebensbedrohlich ist.

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