Mehrgenerationenhaus: Miteinander von Jung und Alt

So wie Geschmäcker verschieden sind, hat auch jeder Mensch eine eigene Vorstellung davon, wie sein Leben im Alter aussehen soll. In unserem Blog haben wir bereits auf verschiedene Möglichkeiten des Wohnens aufmerksam gemacht. Da gibt es einerseits Menschen, die gerne allein und möglichst selbstständig leben möchten und andere, die mit gleichaltrigen zusammen wohnen. Wieder andere suchen ganz gezielt die Nähe zu jüngeren Generationen. Für sie kommt ein Leben im Mehrgenerationenhaus infrage.

Im Mehrgenerationenhaus ist Gemeinschaft und Unterstützung über die Generationen hinaus

Das Prinzip in einem Mehrgenerationenhaus ist es zunächst, sowohl eine soziale wie auch auf gegenseitige Dienstleistungen basierende Einheit zu bilden. Auch als Multigenerationenhaus beschrieben, leben hier Menschen verschiedenster Altersklassen unter einem Dach und teilen sich gemeinschaftliche Räume wie Küche, Hobbyräume und Garten. Da der Begriff relativ offen ist, kann es sich sowohl um eine reine Wohn- als auch um eine Zweckgemeinschaft handeln.

Die in einem Mehrgenerationenhaus lebenden Generationen bieten sich gegenseitig Hilfestellung im Haushalt, bei der Kinder- oder Seniorenbetreuung an. Selbstverständlich kann sie keine vollwertige Erziehung oder Altenpflege gewährleisten, soll den Beteiligten aber innerhalb der Wohngemeinschaft die größtmögliche Unterstützung und Eigenverantwortlichkeit zukommen lassen. Und sowohl für den 80-jährigen Senior, als auch für das Kleinkind kann ein generationenübergreifendes Zusammenleben zahlreiche Vorteile bieten.

Zusammenleben basiert auf dem Geben und Nehmen seiner Bewohner

Die Vorteile in einem Mehrgenerationenhaus hat im Jahr 2003 auch die Bundesregierung erkannt und ein Programm zur Förderung derartiger Wohngemeinschaften auf die Beine gestellt. Für sie stellt ein Mehrgenerationenhaus eine Art Treffpunkt von Jung und Alt dar, an dem sich verschiedene Generationen begegnen, austauschen und unterstützen können. Über 500 solcher Einrichtungen wurden vom „Aktionsprogramm Mehrgenerationenhaus“ daher bis 2008 gefördert.  Zuwächse und Neugründungen sind auch in Zukunft nicht ausgeschlossen.

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