Ein Beruf, der begeistert

Jeden Tag in der Woche und rund um die Uhr sind sie für ihre Patienten da – die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflegedienstes Hessen-Süd. Die Pflege und Betreuung von älteren Menschen ist eine spannende Herausforderung, der sich das Pflegedienst-Team immer wieder neu stellt. Mit diesem Beitrag möchten wir Ihnen zwei Mitarbeiterinnen vorstellen. Cindy ist 28 Jahre alt und hatte vor ihrer Zeit beim Pflegedienst eine Ausbildung als Hauswirtschafterin absolviert. Vier Jahre jünger ist Emel. Die junge Frau hat gerade ihre Ausbildung an der Altenpflegeschule beendet und startet jetzt voll durch. Das Interview mit den beiden Frauen führte Marion Gaffron.

Wie seid ihr auf die Ausbildung zur Alten-/Krankenpflegerin aufmerksam geworden?

Cindy: Ich habe bereits von 2006 bis 2008 als Pflegekraft beim Pflegedienst Hessen-Süd gearbeitet.

Emel: Nachdem ich im Krankenhaus gearbeitet habe und eine einjährige Krankenpflegehelferin-Ausbildung gemacht habe, wollte ich gerne weiter in dem Bereich lernen.

Was war eure Motivation, sich für diesen Ausbildungsberuf zu entscheiden?

Cindy: In dem Bereich gibt es gute Stellenangebote. Außerdem macht es mir eine große Freude, hilfsbedürftige Menschen im Alltag zu unterstützen. Weiterhin gefällt mir, dass ich eigenverantwortlich handeln und entscheiden kann.

Emel: Die Alten- und Krankenpflege war schon immer mein Traumberuf, außerdem gefällt es mir, in Weiß rumzulaufen.

Wie sieht euer Alltag in der Ausbildung aus?

Cindy: Einen Alltag gibt es bei uns nicht, jeder Tag ist anders. Mal haben wir Schule, mal müssen wir lernen. Auch wechseln wir häufig zwischen Früh- und/oder Mittags- und/oder Spätdienst.

Emel: Wir müssen viel lernen und haben daher auch wenig Freizeit. Manchmal haben wir auch Doppeldienste, das ist dann aber immer zuviel.

Wie ist die Ausbildung aufgeteilt?

Cindy: Wir haben einmal in der Woche regelmäßig Schule, die restlichen Tage bestehen aus praktischen Einsätzen. Zwischendurch haben wir auch wochenweise Blockunterricht in der Schule.

Emel: Die Blöcke bei uns wechseln ständig. Schwerpunktmäßig gibt es einen Schule-Theorie-Block und einen Praxis-Block.

Was begeistert euch an der Ausbildung?

Cindy: Die verschiedenen Charaktere der zu betreuenden Personen faszinieren mich besonders. Außerdem ist es eine sehr abwechslungsreiche Tätigkeit. Die Einzigartigkeit jedes Einzelnen zu erkennen und zu respektieren ist für mich das Wichtigste.

Emel: Mich begeistert an der Ausbildung vor allem, Menschen zu helfen.

Welche Ziele verfolgt ihr mit der Ausbildung, wollt ihr euch anschließend weiter fortbilden?

Cindy: Erstmal möchte ich Berufserfahrung sammeln, anschließend schaue ich mal.

Emel: Ja, weiterbilden möchte ich mich schon. Kommt drauf an, in welchem Bereich. Vielleicht als Praxisanleiterin.

Wie und wo möchtet ihr gerne arbeiten?

Cindy: Ich möchte in fast jeden Bereich der Altenpflege reinschauen.

Emel: Ich würde am liebsten im Krankenhaus oder im Pflegedienst arbeiten.

Wie beurteilt ihr den demografischen Wandel in Deutschland?

Cindy: Kritisch, da die Geburtenrate in Deutschland deutlich zurück geht und die Bevölkerung älter wird dadurch. Demografischer Wandel hat auch Einfluss auf die Sozialversicherungskassen, den Beruf der Altenpflege, den eigenen Geldbeutel etc.!

Emel: Die Menschen werden immer älter und pflegebedürftiger.

Glaubt ihr – auch aufgrund des demografischen Wandels – dass euer Job krisensicher ist?

Cindy: Das kann man nicht mit 100-%igem Ja beantworten. Dadurch, dass die Bevölkerung älter wird und weniger junge Menschen nachkommen, wird sich in 50 – 60 Jahren die ältere Bevölkerung fragen: “Wer pflegt uns jetzt?“

Emel:  Ja.

Warum sollten mehr Menschen in Pflegeberufe gehen?

Cindy: Aus sozialen Gründen. Ist leider nicht jedermanns Sache! Damit die Pflege in ein paar Jahren gesichert ist!

Emel: Pflegekräfte werden immer gebraucht.

Was ist das Gute an Pflegeberufen?

Cindy: Die Abwechslung, es ist jeder Tag anders, man bekommt auch viel von den Menschen erzählt und lernt dadurch immer mehr.

Emel: Das Gute ist, Menschen zu helfen.

Was müsste bei Pflegeberufen noch verbessert werden?

Cindy: Das Gehalt und die Bedingungen in Heimen.

Emel: Das Gehalt, denn was wir leisten, macht keiner, es ist ein schwerer Beruf.

Was war euer schönster Moment in der Ausbildung bisher?

Emel: Dass ich gutes Team hatte, ich ernst genommen und nicht ausgenutzt wurde.

Wo können sich Interessierte informieren und evtl. bewerben?

Cindy: In Pflegestützpunkten, im Internet, bei Altenpflegeschulen können sich Interessierte informieren, bewerben können sie sich bei Einrichtungen der Altenpflege wie Heimen und Tagesstätten.

Emel: In der Altenpflegeschule oder Heimen.

Cindy, Emel, vielen Dank für eure Antworten!

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