Was ist Dekubitus?

Als Dekubitus wird ein örtlich begrenztes Absterben der Haut und des dahinter liegenden Gewebes bezeichnet. Bei längerer Bettlägerigkeit besteht die Gefahr, dass sich die Betroffenen wundliegen und sich Dekubitus (Druckgeschwür) entwickelt. Die Druckgeschwüre entstehen aufgrund einer längeren Druckbelastung und der daraus folgenden Unterversorgung der Körperstellen mit sauerstoff- und nährstoffreichem Blut.

Dekubitus wird im Volksmund auch Wundliegen genannt

Dekubitus kann grundsätzlich überall am Körper entstehen. Die am stärksten gefährdeten Stellen sind vor allem die Knochenvorsprünge (Kreuzbeinregion, Ferse, Rollhügel der Oberschenkelknochen). Generell sind besonders die Körperstellen betroffenen, die nicht durch Muskeln oder Fettgewebe gegen Auflagendruck geschützt sind. Bei der Entstehung von Dekubitus kommen mehrere Faktoren zusammen. Sowohl der Allgemeinzustand des Betroffenen als auch seine Mobilität und der Zustand der Haut spielen eine entscheidende Rolle. Doch auch Schläuche des Katheters oder andere im Bett vergessene Gegenstände können durch Druck zum Dekubitus führen.

Anfang September wurde ein österreichisches Seniorenheim für den Einsatz spezieller Bewegungsbetten gegen Wundliegen und für den Schlaf bei Demenz ausgezeichnet. Hier ein kleiner Beitrag von der Feierstunde. Eine Bewohnerin durfte öffentliche „Probe liegen“:

Werden keine geeigneten vorbeugenden Maßnahmen bei dekubitusgefährdeten Personen ergriffen, kommt es im ersten Stadium zu einer Rötung der betroffenen Stellen. Im nächsten Schritt bilden sich Blasen und das Gewebe stirbt ab. Die Druckgeschwüre können in der Tiefe bis auf die Knochen reichen. Im Internet gibt es eine Vielzahl an abschreckenden Bildern, die wir an dieser Stelle aber nicht zeigen wollen.

Dem Dekubitus vorbeugen – Was hilft gegen Wundliegen?

Dekubitus kann mit leichten Mitteln und vergleichsweise wenig Aufwand entgegengewirkt werden. Gegen das Wundliegen hilft bereits ein häufiger Lagewechsel des Betroffenen, so dass die Druckstellen entlastet werden. Aber auch eine gute Säuberung und Pflege der Haut sowie das Entlasten und Polstern der besonders gefährdeten Stellen hilft, einem Dekubitus entgegenzuwirken.

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