Kategoriearchiv: Häusliche Pflege

Neues aus der Welt der Pflegestärkungsgesetze

Lange wurde von der Politik und in der Politik über die Pflegereform geredet. Jetzt ist sie da. Sie heißt nicht Pflegereform sondern Pflegestärkungsgesetz (PSG II und PSG III). In den Gesetzen wird der Begriff der Pflegebedürftigkeit neu geregelt und definiert. Außerdem werden die Leistungen aus der Pflegeversicherung neu organisiert und verteilt. Dem Gesetzgeber ist etwas gelungen was meines Wissens noch nie gelungen ist. Alle, die bisher Leistungen aus der Pflegeversicherung erhalten, werden mindestens gleich, in über 90% der Fälle jedoch besser gestellt. Das, finde ich, ist ein großer Wurf der Politik.

Was bedeutet das jetzt für Sie als Leistungsempfänger?

Ab sofort gibt es keine Pflegestufen mehr, sie heißen jetzt Pflegegrade. Außerdem gibt es jetzt 5 Pflegegrade statt bisher 3 Pflegestufen. Bei der Einstufung der Pflegegrade wird nach einem neuen Begutachtungsassessment vorgegangen.
Sehr vereinfacht kann man sagen, dass bei der bisherigen Einstufungspraxis immer davon ausgegangen wurde, wieviel Hilfe/Unterstützung die Person braucht. Jetzt stehen die Ressourcen der zu begutachtenden Person im Vordergrund. Deshalb auch die 5 Pflegegrade: Damit der Bedarf situationsgerechter verteilt werden kann.
Es steht auch mehr Geld, ca. 20% in dem Pflegegrad für die Versicherten zur Verfügung. Das bedeutet, dass mehr pflegerische Leistungen über die Pflegekasse abgerechnet werden können. Eine ganz wichtige Neuerung ist der erweiterte Anspruch auf Beratung in der eigenen Häuslichkeit. Alle Sachleistungsbezieher haben jetzt auch das Recht sich halbjährlich durch den Pflegedienst beraten zulassen. Das galt bisher nur für Pflegegeldbezieher.

Sprechen sie uns an, wir informieren und beraten sie gerne.

 

Ihre Pflegedienst Hessen Süd Janssen GmbH

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Pflegeberatung

Wer von einer Pflegesituation betroffen ist, sieht sich einer Vielzahl von Fragen gegenüber gestellt. Es fängt an mit der Frage, ob die bestehende Situation überhaupt eine Voraussetzung für den Anspruch an die Pflegekasse darstellt. Wie kann man das einschätzen? Sollte diese Frage noch relativ leicht zu beantworten sein, stellt sich dann die Frage nach den ersten Schritten. Wo wende ich mich hin? Wie beantrage ich eine Pflegestufe? Was bedeuten die Begriffe „Sachleistung“ oder „Geldleistung“? Welche Hilfsangebote und Hilfsmittel gibt es? Welche Institutionen können mir helfen? Diese und ganz viele andere Fragen stürmen auf einen Menschen ein, der seinen Alltag nicht mehr alleine bewältigen kann, oder auch auf Menschen, die in ihrer Familie damit konfrontiert sind, dass z. B. die Eltern nicht mehr alleine klar kommen.

 Aktuelle Regelungen

Im Pflegeneuausrichtungsgesetz, dass zum 1.1.2013 in Kraft getreten ist, hat der Gesetzgeber dieses zentrale Problem erkannt und gesetzliche Regelungen dafür getroffen. Pflegebedürftige haben jetzt nicht nur ein Recht auf Beratung, sondern die Pflegekassen haben auch eine Verpflichtung, ihre Versicherten zu beraten. Um dem Ganzen Nachdruck zu verleihen, wurde auch eine Fristenregelung mit eingebaut.

So ist die Pflegekasse verpflichtet, spätestens zwei Wochen nachdem der Versicherte einen Antrag auf Pflegeeinstufung gestellt hat, einen Beratungstermin anzubieten. Sollte ihr das nicht möglich sein, muss sie einen Gutschein ausstellen, mit dem der Versicherte sich von einem unabhängigen Berater  beraten lassen kann.

 Inhalte der Pflegeberatung

Inhalte, Dauer und Kosten dieser Pflegeberatung nach § 7a und § 47b SGB XI sind ebenfalls gesetzlich geregelt. Es geht dabei z. B. um Unterstützung bei der Antragsstellung, Vorbereitung und Begleitung bei der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst, Wohnraumberatung, Hilfsmittel wie z. B. Pflegebett, Nachtstuhl u. a. m., Anleitung zur Pflege, auch Pflegekurse für Angehörige sind möglich.

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Ambulante Familienpflege

 

Die Familie genießt in unserem Staat einen besonderen Schutz. Denn der Staat weiß sehr wohl, dass die Familie die Keimzelle für die Zukunft unseres Landes ist. Deshalb gibt es auch gesetzliche Regelungen für die Unterstützung der Familie, wenn sie in schwierige Situationen geraten ist. Eine Unterstützungsform ist die ambulante Familienpflege. Sie hilft, wenn die Mutter ausfällt und Kinder unter 12 Jahren im Haushalt leben.

Hier ein typisches Beispiel

Susanne R. freut sich mit ihrem Mann auf ihr zweites Kind. Leider verläuft die Schwangerschaft nicht so reibungslos wie erhofft. In der 26. Woche bekommt Susanne frühzeitige Wehen. Zum Glück kommt es nicht zu einer Frühgeburt, aber der behandelnde Gynäkologe verordnet absolute Bettruhe. Davon will Julian, zweieinhalb Jahre alt, aber nichts wissen. Er fegt wie ein Wirbelwind mit seinem Bobbycar durch die Wohnung und fordert seine Mutter mit den unterschiedlichsten Bedürfnissen. Außerdem übt er gerade das Großwerden und will „sicherheitshalber“ ständig auf’s Töpfchen. Mit so einem aufgeweckten Bürschchen gibt es eigentlich keine ruhige Minute. Wie soll da Mama Susanne absolute Bettruhe einhalten? Dies ist ein typischer Fall für die ambulante Familienpflege.

Der Weg zur ambulanten Familienpflege

Der behandelnde Arzt bescheinigt die Notwendigkeit einer Haushaltshilfe nach SGB V (Familienpflege). Diese Bescheinigung legt die Mutter ihrer Krankenkasse vor und sucht sich Hilfe. Als Haushaltshilfe kann eine bekannte Person aus dem privaten Umfeld oder auch eine professionelle Institution, z. B. ambulanter Pflegedienst, in Anspruch genommen werden. Nach erfolgter Kostenübernahmeerklärung der Krankenkasse kann es mit der Familienpflege losgehen. Natürlich wird Familienpflege nur für die Zeiten bewilligt, in denen der Vater berufsbedingt außer Haus ist. In den anderen Zeiten muss er jetzt mit anpacken. Schließlich ist er ja auch der Papa.

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Gesundheit ist mehr als gutes Essen

Immer wieder wird das Thema „Ernährung im Alter“ aufgegriffen und als zentrales Gesundheitsthema für Senioren dargestellt. Auch im Internet gibt es unzählige Seiten, die sich damit befassen. Da wird seitenweise aufgelistet, was der Körper eines alten und betagten Menschen braucht. Viele Fachzeitschriften und Spezialisten beschäftigen sich mit diesem Thema. Und die Lebensmittelindustrie nähert sich mit speziellen Angeboten dieser Zielgruppe. In diesem Markt gelten andere Spielregeln, als in dem Markt für junge Menschen. Plötzlich werden statt der grellen Farben angenehm warme Farbtöne bevorzugt. Das Essen ist nicht nur bunt und exotisch, sondern es werden wieder Nahrungsmittel in ihrer ursprünglichen Form beworben und auf dem Teller erkannt.

Das beste Essen schmeckt alleine nicht

Interessanterweise wird bei dem Bewerben der Nahrungsmittel für Senioren oft auch mit Gemeinschaft geworben. Ganz selten ist eine Person alleine zu sehen. Oft sind zwei oder auch mehrere Personen mit guter Laune beim gemeinsamen Essen zu sehen. Und genau das ist ein sehr wichtiger Aspekt, wenn wir über Ernährung im Alter sprechen. Und wie oft sieht die Realität im Alter ganz anders aus! Viele ältere Menschen sind allein und können mitunter aufgrund körperlicher Einschränkungen ihre Wohnung nicht verlassen. Es ist relativ einfach, dem Körper alle wichtigen Stoffe für seine Funktionen zuzufügen. Aber für die Gesundheit ist es ebenso wichtig, in Gemeinschaft zu essen. Dieser Aspekt wird in all den wissenschaftlichen Abhandlungen über Ernährung allzu oft vergessen.

Raus aus dem Fernsehsessel

Ein weiterer wichtiger Aspekt für die Gesundheit im Alter ist die Bewegung. Aus den unterschiedlichsten Gründen wird dieses Thema gerne gemieden. Oftmals wird sogar im guten Glauben gelebt, dass man sich schonen müsse. Das mag im Einzelfall berechtigt sein. In der Regel gilt aber, dass Bewegung die beste Vorbeugung gegen Schmerzen, Schlaflosigkeit und Unzufriedenheit ist. Und damit hilft sie auch, möglichst lange von anderen unabhängig zu bleiben. Dabei geht es nicht darum, sich für Olympia oder einen Marathon zu trainieren, sondern es geht darum, den Körper so viel und abwechslungsreich wie möglich in Bewegung zu halten. Es können kleine gymnastische Übungen in der Wohnung sein, oder man steigt eine Etage früher aus dem Fahrstuhl und benutzt mal die Treppe, oder ein regelmäßiger kleiner Gang „um den Block“, oder, oder, oder. Der Fernsehsessel sollte auf keinen Fall der beste Freund im Alter sein.

Bei Überlegungen zu Gesundheitsfragen, sollte man immer den ganzen Menschen im Auge haben und nicht nur einen Teilaspekt, wie z. B. Ernährung, betrachten. Die Summe der hier beispielhaft aufgeführten Bereiche führt zu einem besseren Gesamtergebnis, als wenn ein einzelner Bereich isoliert gefördert wird. Gesundheit und Wohlbefinden braucht mehr als „nur“ gutes Essen. Und ein gutes Essen schmeckt noch besser, wenn der Körper durch Bewegung in Schwung ist und die Seele durch Gemeinschaft beglückt ist.

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Wir ziehen um!

Nächste Woche geht es los! Die Vorbereitungen für unseren Umzug laufen auf Hochtouren.

Ab Montag, dem 21.03.2011, sind wir in unseren neuen Geschäftsräumen zu finden. Wir sind dann nicht weit von unserem jetzigen Standort entfernt. Wir bleiben in dem kleinen Einkaufszentrum in der Thüringer Straße in Darmstadt-Eberstadt. Aber wir kommen jetzt aus dem ersten Stockwerk nach unten, und sind dann endlich ebenerdig schwellenfrei zu erreichen, ganz nach unserem Motto: „Immer in Ihrer Nähe“. Wir beziehen die Räumlichkeiten der ehemaligen Bäckerei. Unser Vermieter, Herr Thomas Lohnes, hat keine Kosten und Mühen gescheut, aus einer Bäckerei schöne, freundliche und funktionale Büroräume für uns zu gestalten. Die alte Backstube ist jetzt ein freundlicher Seminarraum, in dem schon  bald Informations- und Fortbildungsveranstaltungen angeboten werden. Im ehemaligen Verkaufsraum der Bäckerei werden wir auch Produkte verkaufen. Allerdings handelt es sich dabei nicht um Backwerk, sondern um nützliche Produkte für die Pflege. So erhält man bei uns zu günstigen Preisen hochwertige Produkte, wie z. B. Einmalhandschuhe, Hautdesinfektionsmittel, Mundschutz u. v. a. m. Außerdem bieten wir zu unseren stark erweiterten Öffnungszeiten Beratung zu allen Fragen der Pflege an, gerne auch bei einer Tasse Kaffee.

Unsere Geschäftszeiten sind ab 01.04.2011: montags – donnerstags von 8:30 – 13:00 Uhr und von 14:30 – 18:30 Uhr, und freitags von 8:30 – 13:00 Uhr.

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Betreuungsangebote für Demenzkranke bringen Entlastung

Wer einen Angehörigen zu Hause pflegt, steht vor ganz besonderen Herausforderungen.

Haben Sie eventuell Ihre Berufstätigkeit aufgegeben, die eigene Familie zurückgestellt oder sogar die eigene Gesundheit und Lebensqualität geopfert für die Pflege? Die Beweggründe für die Zurückstellung der eigenen Ansprüche sind sehr unterschiedlich. Aber wenn die Dauer der Pflegebedürftigkeit über einen längeren Zeitraum andauert, kommen Sie früher oder später an Grenzen, sowohl finanziell, gesundheitlich oder auch nervlich.

Bei Betreuung Demenzkranker ist Kräfteeinteilung wichtig

Eine ganz besondere Herausforderung ist die Betreuung an Demenz erkrankter Angehöriger. Da sie oft körperlich noch sehr aktiv sind, kommt zu der psychischen Belastung, die diese Diagnose mit sich bringt, noch der Dauerstress, der durch die ununterbrochene Aufmerksamkeit entsteht. Umso wichtiger ist es, auf sich selbst zu achten. Wie bei einem Marathonläufer müssen Sie Ihre Kräfte auf einen langen Zeitraum gleichmäßig verteilen.

Dank der letzten Pflegereform bekommen Sie für die Betreuung Demenzkranker zusätzliche Gelder von den Pflegekassen. Je nach Stadium der Demenz sind das entweder 100 bzw. 200 Euro pro Monat. Diese Gelder sollten Sie unbedingt dafür einsetzen, um sich etwas Luft zu verschaffen. Das kann eine Demenzgruppe sein oder auch eine professionelle Demenzbetreuung zu Hause. Dabei sollten Sie darauf achten, welches Konzept die Anbieter, wie etwa Pflegedienste, für die Demenzbetreuung im Angebot haben.

Mit speziell geschultem Personal Demenzkranke fördern

Denn eine gute Demenzbetreuung erschöpft sich nicht in der reinen Beaufsichtigung, sondern fördert den Erkrankten und kann damit zu einer deutlichen Verbesserung des Befindens beitragen. Dafür ist speziell geschultes Personal notwendig, das die besonderen Eigenarten dieser Krankheit versteht und dementsprechend einfühlsam auf den Erkrankten eingehen kann. Demenz erfordert einen sehr individuellen und behutsamen Umgang.

Solche Zeiten der gezielten Förderung noch vorhandener Ressourcen können für den Erkrankten zu einer regelrechten Erfrischung werden. So profitiert nicht nur der Pflegende von dieser Luftholpause, sondern auch der Erkrankte. Wenn Sie weitere Fragen haben oder Informationen zur Betreuung Demenzkranker wünschen, helfen wir Ihnen gerne weiter.

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Barrierefreies Wohnen für Senioren im Alter

Barrierefreies Wohnen ist besonders für Senioren und Menschen mit Behinderung von großer Bedeutung. Die Wohnräume werden auf die besonderen Bedürfnisse der jeweiligen Bewohner zugeschnitten. Ein wichtiges Kriterium für barrierefreies Wohnen ist unter anderem genügend Freiraum für einen Rollstuhl. Oftmals sind Türrahmen zu schmal für Rollstühle und müssen aufwändig verbreitert werden.

Doch nicht nur bei den Räumen gibt es teilweise große Barrieren. Viele Menschen mit Behinderung benötigen beispielsweise ein elektrisch verstellbares Bett. Lassen sich Treppen absolut nicht vermeiden, so können Sie sogenannte Treppenlifte im Treppenhaus installieren, um verschiedene Etagen ohne großen Aufwand überbrücken zu können. Auch das Badezimmer müssen Sie bei der Einrichtung einer barrierefreien Wohnung berücksichtigen: höhenverstellbare Waschtische, ebene Duschzugänge oder Badewannenlifte sorgen für den nötigen Komfort bei der Körperpflege.

Barrierefreies Wohnen frühzeitig planen

Barrierefreies Wohnen ist in der Regel eine kostspielige Sache. Umbauarbeiten sind meist zeitaufwändig und auch teuer. Wer heutzutage neu baut, sollte gleich an eine eventuelle altersgerechte Bauweise denken und diese mit einplanen, um spätere nachträgliche Baumaßnahmen zu minimieren. Barrierefreies Wohnen ist ein umfangreiches Thema, gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch.

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Mit Seniorenhandy zu Weihnachten eine Freude machen

Ein Seniorenhandy bietet eine Vielzahl von praktischen Vorteilen und kann unter Umständen genau das richtige Geschenk zum Weihnachtsfest sein. Während sich die großen Handyhersteller wie Nokia, Samsung oder LG noch scheuen, seniorengerechte Handys auf den Markt zu bringen, stoßen immer mehr kleinere Unternehmen in den attraktiven Markt für das Seniorenhandy vor.

Seniorenhandy: Auf Bedürfnisse der älteren Menschen zugeschnitten

Das Seniorenhandy kann im hohen Alter eine große Unterstützung bieten. Viele der bisher unbekannten Herstellerfirmen bieten Seniorenhandys an, die speziell auf die Bedürfnisse von Senioren zugeschnitten sind. Senioren, die noch genügend Sehkraft besitzen, können sich beispielsweise für ein Seniorenhandy mit besonders großen Tasten und großem Display entscheiden. Das Big Easy 3 der Firma fitage bietet sowohl einen großen Bildschirm als auch deutlich lesbare Tasten.

Doch auch für ältere Menschen, die keine Tasten oder Bildschirme mehr lesen können, gibt es ein passendes Seniorenhandy. Ganz ohne Bildschirm kommt das OWASYS 22c aus. Das Seniorenhandy spricht mit Ihnen oder liest SMS-Kurznachrichten vor, die Sie erhalten haben. Das Vitaphone 1100 verfügt über lediglich drei Tasten, die bis auf eine Direktwahl zur Notrufzentrale individuell mit Telefonnummern von Familienmitgliedern oder Nachbarn belegt werden können. Ein Knopfdruck genügt und schon wählt das Seniorenhandy automatisch die hinterlegte Nummer per Kurzwahl.

Seniorenhandy muss nicht teuer sein

Ein Seniorenhandy verfügt lediglich über die grundlegenden Funktionen, mit denen alle Mobiltelefone vor Jahren begannen – telefonieren und gegebenenfalls Kurznachrichten verschicken. Dementsprechend verlangen die Hersteller auch nicht aufgrund der umfangreichen Funktionen viel Geld für ihre Geräte. Lediglich die bisher geringe Verbreitung verursacht einen höheren Preis. Gerne geben wir Ihnen weitere Informationen über ein wunderbares Weihnachtsgeschenk – das Seniorenhandy.

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Betreutes Wohnen erhält Eigenständigkeit

Es ist das Bedürfnis eines jeden Menschen, möglichst lange selbstbestimmt leben zu können. So früh wie möglich möchten wir selbstständig leben und agieren und so spät wie nötig diese Freiheit wieder aufgeben. Allerdings kommt es oft anders als sich die meisten Menschen das wünschen: Wenn uns nämlich das zunehmende Alter und menschliche Gebrechen einen Strich durch die Rechnung machen und wir im Alter auf die Hilfe und Unterstützung unserer Mitmenschen angewiesen sind, stehen wir vor der Wahl, wie und vor allem in welcher (Wohn-)Form wir unseren Lebensabend verbringen wollen.

Betreutes Wohnen: Fachliche Unterstützung ist je nach Bedarf zur Stelle

Betreutes Wohnen ist eine Möglichkeit, diese Autonomie zu gewährleisten und trotzdem eine gute Betreuung zu stellen.  Je nach individuellem Bedarf kann die Unterstützung in Form ambulanter Pflegedienste oder ausgebildeter Einzelhelfer erfolgen. Auch der Zeitraum der professionellen Pflege ist je nach Bedarf relativ offen. Von einigen Stunden in der Woche bis zu mehreren Tagen ist praktisch alles möglich, solange dem Pflegebedürftigen ein hohes Maß an Selbstständigkeit zugestanden wird und ihm eigene Verantwortung bleibt.

Die Möglichkeit, auch im Alter durch betreutes Wohnen in einer eigenen Wohnung zu leben, ist so lange reizvoll, bis die quälende Frage auftaucht: „Was tun, wenn ich doch einmal Hilfe brauche?“. Um davon nicht vollkommen überrascht zu werden, sollte sich jeder, der sich für diese Wohnform entscheidet, früh genug Gedanken machen. Möglichst schon vor dem Einzug sollte beachtet werden ob wichtige Einrichtungen wie Arzt, Kirche oder Apotheke gut zu Fuß erreichbar sind und wie die verkehrstechnische Anbindung ist.

Betreutes Wohnen vereint Freiheit und professionelle Hilfe

Auch die Wohnung selbst muss beim betreuten Wohnen für alle Eventualitäten ausgerüstet sein. Barrierefrei sollte sie sein, möglichst über keine Treppen verfügen und alles gut und ohne Anstrengung erreichbar sein. Kümmern Sie sich auch um eine geeignete Betreuung – vielleicht gibt es im Haus selbst Betreuungspersonen. Einige Häuser verfügen über einen Hausnotruf und organisieren Fahrdienste, beispielsweise zum regelmäßigen Einkaufen. Betreutes Wohnen ist also eine relativ flexible und sehr individuelle Angelegenheit, die allerdings einer umfassenden Vorbereitung bedarf.

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Mehrgenerationenhaus: Miteinander von Jung und Alt

So wie Geschmäcker verschieden sind, hat auch jeder Mensch eine eigene Vorstellung davon, wie sein Leben im Alter aussehen soll. In unserem Blog haben wir bereits auf verschiedene Möglichkeiten des Wohnens aufmerksam gemacht. Da gibt es einerseits Menschen, die gerne allein und möglichst selbstständig leben möchten und andere, die mit gleichaltrigen zusammen wohnen. Wieder andere suchen ganz gezielt die Nähe zu jüngeren Generationen. Für sie kommt ein Leben im Mehrgenerationenhaus infrage.

Im Mehrgenerationenhaus ist Gemeinschaft und Unterstützung über die Generationen hinaus

Das Prinzip in einem Mehrgenerationenhaus ist es zunächst, sowohl eine soziale wie auch auf gegenseitige Dienstleistungen basierende Einheit zu bilden. Auch als Multigenerationenhaus beschrieben, leben hier Menschen verschiedenster Altersklassen unter einem Dach und teilen sich gemeinschaftliche Räume wie Küche, Hobbyräume und Garten. Da der Begriff relativ offen ist, kann es sich sowohl um eine reine Wohn- als auch um eine Zweckgemeinschaft handeln.

Die in einem Mehrgenerationenhaus lebenden Generationen bieten sich gegenseitig Hilfestellung im Haushalt, bei der Kinder- oder Seniorenbetreuung an. Selbstverständlich kann sie keine vollwertige Erziehung oder Altenpflege gewährleisten, soll den Beteiligten aber innerhalb der Wohngemeinschaft die größtmögliche Unterstützung und Eigenverantwortlichkeit zukommen lassen. Und sowohl für den 80-jährigen Senior, als auch für das Kleinkind kann ein generationenübergreifendes Zusammenleben zahlreiche Vorteile bieten.

Zusammenleben basiert auf dem Geben und Nehmen seiner Bewohner

Die Vorteile in einem Mehrgenerationenhaus hat im Jahr 2003 auch die Bundesregierung erkannt und ein Programm zur Förderung derartiger Wohngemeinschaften auf die Beine gestellt. Für sie stellt ein Mehrgenerationenhaus eine Art Treffpunkt von Jung und Alt dar, an dem sich verschiedene Generationen begegnen, austauschen und unterstützen können. Über 500 solcher Einrichtungen wurden vom „Aktionsprogramm Mehrgenerationenhaus“ daher bis 2008 gefördert.  Zuwächse und Neugründungen sind auch in Zukunft nicht ausgeschlossen.

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