Kategoriearchiv: Ambulante Pflege

Pflegedienst wird nachhaltig

Als erster Pflegedienst in Deutschland haben wir eine Nachhaltigkeitsbeauftragte! Marion Gaffron, stellv. Geschäftsführerin, hat sich als Nachhaltigkeitsbeauftragte in Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU) qualifiziert. Das Zertifikat wurde ihr am Freitag, 21.02.2014, vom Europäischen Institut für Arbeitsbeziehungen (EIAB) durch den Projektleiter, Herrn Prof. Dr. Lutz-Michael Büchner überreicht. Mit ihr haben noch 13 weitere Führungskräfte aus Kleinen und Mittleren Unternehmen in Hessen dieses Zertifikat erhalten. Im Rahmen dieser Zertifizierungsmaßnahme wurden den Teilnehmern Kenntnisse in Nachhaltiger Unternehmensführung vermittelt.

Die frisch zertifizierten Nachhaltigkeitsbeauftragten

Was ist überhaupt “Nachhaltigkeit”?

Im 18. Jhdt. wurde dieser Begriff zum ersten Mal verwendet. Hans Carl von Carlowitz, Oberberghauptmann am kursächsischen Hof in Freiberg (Sachsen), forderte 1713 in seinem Werk “Sylvicultura oeconomica”, dass immer nur so viel Holz geschlagen werden sollte, wie durch planmäßige Aufforstung durch Säen und Pflanzen wieder nachwachsen konnte. Im heutigen Verständnis verbinden sich drei wesentliche Elemente: Ökonomie, Ökologie und Soziale Verantwortung.

Nachhaltige Unternehmensführung

Für ein Unternehmen bedeutet das: um zukunftsfähig zu sein, sollten sowohl ökonomische als auch ökologische und auch soziale Aspekte berücksichtigt werden. Die Zeiten des blinden Raubbaus müssen beendet werden. In der Gesellschaft findet ein Umdenken statt. Es entsteht eine Sehnsucht nach Produkten, die nicht auf Kosten anderer produziert wurden. Jeder Teilhaber an der Produktionskette soll davon profitieren, und unser Planet soll möglichst wenig belastet werden.

Arbeitgeber finden sich zunehmend vor der Herausforderung, gute Fachkräfte zu finden. Und die jüngeren Generationen an Fachkräften haben eine neue Wertevorstellung. Es geht nicht mehr nur ums Geldverdienen, sondern Themen wie Work-Life-Balance, soziale Verantwortung, Lebensqualität und Umweltschutz werden zunehmend mit dem potentiellen Arbeitgeber in Verbindung gebracht.

Nachhaltige Unternehmensführung versucht, diese und noch weitere Aspekte in die Kernprozesse des Unternehmens zu integrieren. Dabei sind insbesondere folgende Handlungsfelder von zentraler Bedeutung: Unternehmensstrategie, Unternehmenskultur, Team- und Prozessmanagement, Qualitätsmanagement, Arbeitssicherheit, Kommunikation, Einkauf und Logistik. In all diesen Handlungsfeldern werden die drei Säulen der Nachhaltigkeit berücksichtigt: Ökonomie, Ökologie und soziale Verantwortung.

Noch gibt es keine gesetzlichen Vorgaben für Unternehmen, nachhaltig zu agieren. Bisher ist es eine reine Selbstverpflichtung.

 

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Pflegeberatung

Wer von einer Pflegesituation betroffen ist, sieht sich einer Vielzahl von Fragen gegenüber gestellt. Es fängt an mit der Frage, ob die bestehende Situation überhaupt eine Voraussetzung für den Anspruch an die Pflegekasse darstellt. Wie kann man das einschätzen? Sollte diese Frage noch relativ leicht zu beantworten sein, stellt sich dann die Frage nach den ersten Schritten. Wo wende ich mich hin? Wie beantrage ich eine Pflegestufe? Was bedeuten die Begriffe „Sachleistung“ oder „Geldleistung“? Welche Hilfsangebote und Hilfsmittel gibt es? Welche Institutionen können mir helfen? Diese und ganz viele andere Fragen stürmen auf einen Menschen ein, der seinen Alltag nicht mehr alleine bewältigen kann, oder auch auf Menschen, die in ihrer Familie damit konfrontiert sind, dass z. B. die Eltern nicht mehr alleine klar kommen.

 Aktuelle Regelungen

Im Pflegeneuausrichtungsgesetz, dass zum 1.1.2013 in Kraft getreten ist, hat der Gesetzgeber dieses zentrale Problem erkannt und gesetzliche Regelungen dafür getroffen. Pflegebedürftige haben jetzt nicht nur ein Recht auf Beratung, sondern die Pflegekassen haben auch eine Verpflichtung, ihre Versicherten zu beraten. Um dem Ganzen Nachdruck zu verleihen, wurde auch eine Fristenregelung mit eingebaut.

So ist die Pflegekasse verpflichtet, spätestens zwei Wochen nachdem der Versicherte einen Antrag auf Pflegeeinstufung gestellt hat, einen Beratungstermin anzubieten. Sollte ihr das nicht möglich sein, muss sie einen Gutschein ausstellen, mit dem der Versicherte sich von einem unabhängigen Berater  beraten lassen kann.

 Inhalte der Pflegeberatung

Inhalte, Dauer und Kosten dieser Pflegeberatung nach § 7a und § 47b SGB XI sind ebenfalls gesetzlich geregelt. Es geht dabei z. B. um Unterstützung bei der Antragsstellung, Vorbereitung und Begleitung bei der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst, Wohnraumberatung, Hilfsmittel wie z. B. Pflegebett, Nachtstuhl u. a. m., Anleitung zur Pflege, auch Pflegekurse für Angehörige sind möglich.

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Ambulante Familienpflege

 

Die Familie genießt in unserem Staat einen besonderen Schutz. Denn der Staat weiß sehr wohl, dass die Familie die Keimzelle für die Zukunft unseres Landes ist. Deshalb gibt es auch gesetzliche Regelungen für die Unterstützung der Familie, wenn sie in schwierige Situationen geraten ist. Eine Unterstützungsform ist die ambulante Familienpflege. Sie hilft, wenn die Mutter ausfällt und Kinder unter 12 Jahren im Haushalt leben.

Hier ein typisches Beispiel

Susanne R. freut sich mit ihrem Mann auf ihr zweites Kind. Leider verläuft die Schwangerschaft nicht so reibungslos wie erhofft. In der 26. Woche bekommt Susanne frühzeitige Wehen. Zum Glück kommt es nicht zu einer Frühgeburt, aber der behandelnde Gynäkologe verordnet absolute Bettruhe. Davon will Julian, zweieinhalb Jahre alt, aber nichts wissen. Er fegt wie ein Wirbelwind mit seinem Bobbycar durch die Wohnung und fordert seine Mutter mit den unterschiedlichsten Bedürfnissen. Außerdem übt er gerade das Großwerden und will „sicherheitshalber“ ständig auf’s Töpfchen. Mit so einem aufgeweckten Bürschchen gibt es eigentlich keine ruhige Minute. Wie soll da Mama Susanne absolute Bettruhe einhalten? Dies ist ein typischer Fall für die ambulante Familienpflege.

Der Weg zur ambulanten Familienpflege

Der behandelnde Arzt bescheinigt die Notwendigkeit einer Haushaltshilfe nach SGB V (Familienpflege). Diese Bescheinigung legt die Mutter ihrer Krankenkasse vor und sucht sich Hilfe. Als Haushaltshilfe kann eine bekannte Person aus dem privaten Umfeld oder auch eine professionelle Institution, z. B. ambulanter Pflegedienst, in Anspruch genommen werden. Nach erfolgter Kostenübernahmeerklärung der Krankenkasse kann es mit der Familienpflege losgehen. Natürlich wird Familienpflege nur für die Zeiten bewilligt, in denen der Vater berufsbedingt außer Haus ist. In den anderen Zeiten muss er jetzt mit anpacken. Schließlich ist er ja auch der Papa.

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Pflege und Reha 2011 in Hamburg – Ein Rückblick

In der vergangenen Woche war Hamburg das Zentrum der deutschen Pflege- und Gesundheitsbranche. Vom 22. Bis 24. Juni fand in der Hansestadt die Pflege & Reha Hamburg statt und damit tagte die größte Pflegemesse Norddeutschlands bereits zum zehnten Mal in Hamburg.

Die Pflege & Reha ist eine dreitägige Messe, die alle zwei Jahre in Hamburg stattfindet. In die Ausstellungshallen der Hamburger Messe zieht es regelmäßig viele interessierte Besucher zu den Messeständen sowie zu den abwechslungsreichen Workshops, Fachseminaren und Fortbildungen.

Forum für die Pflegebranche

Mehr als 150 Aussteller aus der Pflegebranche stellten in den Hallen der Messe Hamburg-Schnelsen ihre Produkte und Dienstleistungen rund um die Themen Pflege und Rehabilitation vor – unter ihnen namenhafte Hersteller und Fachunternehmen. Beispielsweise präsentierten Treppenlifthersteller wie Lifta ihre Produktneuheiten und zeigten dem interessierten Messepublikum, welche Innovationen in Sachen barrierefreier Pflegetechnik auf www.lifta.de erworben werden können.

Die renommierte Pflegemesse wendet sich vor allem an das branchenkundige Fachpublikum, will aber auch betroffene Privatpersonen, Vereine und gemeinnützige Organisationen erreichen. Die Aussteller boten nicht nur einen guten Überblick über ihre Produktpalette, sondern informierten auch über die neuesten Trends und Entwicklungen der Pflegebranche. Dabei wurden neue technische Entwicklungen vorgestellt, die kranken und pflegebedürftigen Menschen den Alltag erleichtern und ein Leben in Selbstständigkeit ermöglichen sollen. Auf den zwei Etagen der Messehallen stellten auch viele Selbsthilfegruppen und Vereine aus dem norddeutschen Raum ihre Arbeit vor, tauschten Erfahrungen aus und riefen zur aktiven Mithilfe auf.

Buntes Seminarprogramm

Mehr als 6.000 Besucher wurden auf der diesjährigen Pflege & Reha gezählt. Sie hatten an den drei Ausstellungstagen auch die Gelegenheit, an unzähligen Seminaren, Workshops und Vorträgen ihre Kenntnisse über die Pflegebranche in Deutschland zu erweitern. In Pflegeberufen tätige Teilnehmer konnten sich für die Teilnahme am Seminarprogramm Fortbildungspunkte anrechnen lassen. Aber auch interessierten Privatpersonen stand die Teilnahme am Seminarprogramm offen. Sie erhielten hier Antworten auf ihre Fragen und wichtige Informationen und Tipps zum Umgang mit pflegebedürftigen Menschen.

Die Workshops und Seminare deckten ein breites Spektrum an Themen rund um die Bereiche Gesundheit und Pflege ab. Viele Veranstaltungen thematisierten Aspekte des Themas Prävention und lieferten Anregungen für eine gesunde Lebensweise und Maßnahmen zur aktiven Vorbeugung von Krankheiten wie Rückenschmerzen, Arthritis oder Harnwegsinfektionen. Andere Veranstaltungen beschäftigten sich mit Pflegekonzepten oder mit Maßnahmen zur Förderung der Rehabilitation erkrankter Menschen.

Auch in diesem Jahr fand der Themenpark zum Thema Seniorenresidenzen und Pflegeheime in Deutschland auf der Pflege & Reha wieder großen Anklang und bot einen Überblick über die Pflegeeinrichtungen in der Bundesrepublik.

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Wir ziehen um!

Nächste Woche geht es los! Die Vorbereitungen für unseren Umzug laufen auf Hochtouren.

Ab Montag, dem 21.03.2011, sind wir in unseren neuen Geschäftsräumen zu finden. Wir sind dann nicht weit von unserem jetzigen Standort entfernt. Wir bleiben in dem kleinen Einkaufszentrum in der Thüringer Straße in Darmstadt-Eberstadt. Aber wir kommen jetzt aus dem ersten Stockwerk nach unten, und sind dann endlich ebenerdig schwellenfrei zu erreichen, ganz nach unserem Motto: „Immer in Ihrer Nähe“. Wir beziehen die Räumlichkeiten der ehemaligen Bäckerei. Unser Vermieter, Herr Thomas Lohnes, hat keine Kosten und Mühen gescheut, aus einer Bäckerei schöne, freundliche und funktionale Büroräume für uns zu gestalten. Die alte Backstube ist jetzt ein freundlicher Seminarraum, in dem schon  bald Informations- und Fortbildungsveranstaltungen angeboten werden. Im ehemaligen Verkaufsraum der Bäckerei werden wir auch Produkte verkaufen. Allerdings handelt es sich dabei nicht um Backwerk, sondern um nützliche Produkte für die Pflege. So erhält man bei uns zu günstigen Preisen hochwertige Produkte, wie z. B. Einmalhandschuhe, Hautdesinfektionsmittel, Mundschutz u. v. a. m. Außerdem bieten wir zu unseren stark erweiterten Öffnungszeiten Beratung zu allen Fragen der Pflege an, gerne auch bei einer Tasse Kaffee.

Unsere Geschäftszeiten sind ab 01.04.2011: montags – donnerstags von 8:30 – 13:00 Uhr und von 14:30 – 18:30 Uhr, und freitags von 8:30 – 13:00 Uhr.

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Betreuungsangebote für Demenzkranke bringen Entlastung

Wer einen Angehörigen zu Hause pflegt, steht vor ganz besonderen Herausforderungen.

Haben Sie eventuell Ihre Berufstätigkeit aufgegeben, die eigene Familie zurückgestellt oder sogar die eigene Gesundheit und Lebensqualität geopfert für die Pflege? Die Beweggründe für die Zurückstellung der eigenen Ansprüche sind sehr unterschiedlich. Aber wenn die Dauer der Pflegebedürftigkeit über einen längeren Zeitraum andauert, kommen Sie früher oder später an Grenzen, sowohl finanziell, gesundheitlich oder auch nervlich.

Bei Betreuung Demenzkranker ist Kräfteeinteilung wichtig

Eine ganz besondere Herausforderung ist die Betreuung an Demenz erkrankter Angehöriger. Da sie oft körperlich noch sehr aktiv sind, kommt zu der psychischen Belastung, die diese Diagnose mit sich bringt, noch der Dauerstress, der durch die ununterbrochene Aufmerksamkeit entsteht. Umso wichtiger ist es, auf sich selbst zu achten. Wie bei einem Marathonläufer müssen Sie Ihre Kräfte auf einen langen Zeitraum gleichmäßig verteilen.

Dank der letzten Pflegereform bekommen Sie für die Betreuung Demenzkranker zusätzliche Gelder von den Pflegekassen. Je nach Stadium der Demenz sind das entweder 100 bzw. 200 Euro pro Monat. Diese Gelder sollten Sie unbedingt dafür einsetzen, um sich etwas Luft zu verschaffen. Das kann eine Demenzgruppe sein oder auch eine professionelle Demenzbetreuung zu Hause. Dabei sollten Sie darauf achten, welches Konzept die Anbieter, wie etwa Pflegedienste, für die Demenzbetreuung im Angebot haben.

Mit speziell geschultem Personal Demenzkranke fördern

Denn eine gute Demenzbetreuung erschöpft sich nicht in der reinen Beaufsichtigung, sondern fördert den Erkrankten und kann damit zu einer deutlichen Verbesserung des Befindens beitragen. Dafür ist speziell geschultes Personal notwendig, das die besonderen Eigenarten dieser Krankheit versteht und dementsprechend einfühlsam auf den Erkrankten eingehen kann. Demenz erfordert einen sehr individuellen und behutsamen Umgang.

Solche Zeiten der gezielten Förderung noch vorhandener Ressourcen können für den Erkrankten zu einer regelrechten Erfrischung werden. So profitiert nicht nur der Pflegende von dieser Luftholpause, sondern auch der Erkrankte. Wenn Sie weitere Fragen haben oder Informationen zur Betreuung Demenzkranker wünschen, helfen wir Ihnen gerne weiter.

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Betreutes Wohnen erhält Eigenständigkeit

Es ist das Bedürfnis eines jeden Menschen, möglichst lange selbstbestimmt leben zu können. So früh wie möglich möchten wir selbstständig leben und agieren und so spät wie nötig diese Freiheit wieder aufgeben. Allerdings kommt es oft anders als sich die meisten Menschen das wünschen: Wenn uns nämlich das zunehmende Alter und menschliche Gebrechen einen Strich durch die Rechnung machen und wir im Alter auf die Hilfe und Unterstützung unserer Mitmenschen angewiesen sind, stehen wir vor der Wahl, wie und vor allem in welcher (Wohn-)Form wir unseren Lebensabend verbringen wollen.

Betreutes Wohnen: Fachliche Unterstützung ist je nach Bedarf zur Stelle

Betreutes Wohnen ist eine Möglichkeit, diese Autonomie zu gewährleisten und trotzdem eine gute Betreuung zu stellen.  Je nach individuellem Bedarf kann die Unterstützung in Form ambulanter Pflegedienste oder ausgebildeter Einzelhelfer erfolgen. Auch der Zeitraum der professionellen Pflege ist je nach Bedarf relativ offen. Von einigen Stunden in der Woche bis zu mehreren Tagen ist praktisch alles möglich, solange dem Pflegebedürftigen ein hohes Maß an Selbstständigkeit zugestanden wird und ihm eigene Verantwortung bleibt.

Die Möglichkeit, auch im Alter durch betreutes Wohnen in einer eigenen Wohnung zu leben, ist so lange reizvoll, bis die quälende Frage auftaucht: „Was tun, wenn ich doch einmal Hilfe brauche?“. Um davon nicht vollkommen überrascht zu werden, sollte sich jeder, der sich für diese Wohnform entscheidet, früh genug Gedanken machen. Möglichst schon vor dem Einzug sollte beachtet werden ob wichtige Einrichtungen wie Arzt, Kirche oder Apotheke gut zu Fuß erreichbar sind und wie die verkehrstechnische Anbindung ist.

Betreutes Wohnen vereint Freiheit und professionelle Hilfe

Auch die Wohnung selbst muss beim betreuten Wohnen für alle Eventualitäten ausgerüstet sein. Barrierefrei sollte sie sein, möglichst über keine Treppen verfügen und alles gut und ohne Anstrengung erreichbar sein. Kümmern Sie sich auch um eine geeignete Betreuung – vielleicht gibt es im Haus selbst Betreuungspersonen. Einige Häuser verfügen über einen Hausnotruf und organisieren Fahrdienste, beispielsweise zum regelmäßigen Einkaufen. Betreutes Wohnen ist also eine relativ flexible und sehr individuelle Angelegenheit, die allerdings einer umfassenden Vorbereitung bedarf.

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Mehrgenerationenhaus: Miteinander von Jung und Alt

So wie Geschmäcker verschieden sind, hat auch jeder Mensch eine eigene Vorstellung davon, wie sein Leben im Alter aussehen soll. In unserem Blog haben wir bereits auf verschiedene Möglichkeiten des Wohnens aufmerksam gemacht. Da gibt es einerseits Menschen, die gerne allein und möglichst selbstständig leben möchten und andere, die mit gleichaltrigen zusammen wohnen. Wieder andere suchen ganz gezielt die Nähe zu jüngeren Generationen. Für sie kommt ein Leben im Mehrgenerationenhaus infrage.

Im Mehrgenerationenhaus ist Gemeinschaft und Unterstützung über die Generationen hinaus

Das Prinzip in einem Mehrgenerationenhaus ist es zunächst, sowohl eine soziale wie auch auf gegenseitige Dienstleistungen basierende Einheit zu bilden. Auch als Multigenerationenhaus beschrieben, leben hier Menschen verschiedenster Altersklassen unter einem Dach und teilen sich gemeinschaftliche Räume wie Küche, Hobbyräume und Garten. Da der Begriff relativ offen ist, kann es sich sowohl um eine reine Wohn- als auch um eine Zweckgemeinschaft handeln.

Die in einem Mehrgenerationenhaus lebenden Generationen bieten sich gegenseitig Hilfestellung im Haushalt, bei der Kinder- oder Seniorenbetreuung an. Selbstverständlich kann sie keine vollwertige Erziehung oder Altenpflege gewährleisten, soll den Beteiligten aber innerhalb der Wohngemeinschaft die größtmögliche Unterstützung und Eigenverantwortlichkeit zukommen lassen. Und sowohl für den 80-jährigen Senior, als auch für das Kleinkind kann ein generationenübergreifendes Zusammenleben zahlreiche Vorteile bieten.

Zusammenleben basiert auf dem Geben und Nehmen seiner Bewohner

Die Vorteile in einem Mehrgenerationenhaus hat im Jahr 2003 auch die Bundesregierung erkannt und ein Programm zur Förderung derartiger Wohngemeinschaften auf die Beine gestellt. Für sie stellt ein Mehrgenerationenhaus eine Art Treffpunkt von Jung und Alt dar, an dem sich verschiedene Generationen begegnen, austauschen und unterstützen können. Über 500 solcher Einrichtungen wurden vom „Aktionsprogramm Mehrgenerationenhaus“ daher bis 2008 gefördert.  Zuwächse und Neugründungen sind auch in Zukunft nicht ausgeschlossen.

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Mehrgenerationenprojekte in ganz Deutschland inklusive Senioren Pflege

Das Wohnen mit mehreren Generationen unter einem Dach ist längst nichts Ungewöhnliches mehr auch die Senioren Pflege kann in dieses Konzept integriert werden. Zahlreiche Verbände und Programme fördern das Zusammenleben von Jung und Alt. Ein solches Projekt soll auch Anfang 2010 in Herne entstehen, die Lokalzeit berichtete darüber:

Im Zusammenleben von Energie und Erfahrung profitieren – auch für die Senioren Pflege

Ob beim Einkaufen, Kaffetrinken, bei gemeinsamen Spieleabenden oder in der Senioren Pflege – Generationen finden oft mehr gemeinsame Interessen, als sie zunächst glauben mögen. Generationenübergreifende Hilfe und gegenseitiges Verständnis bilden die Grundlage für ein harmonisches Zusammenleben in einem Haus.
Mehrgenerationenhäuser sind daher mehr als nur ein Zweckbündnis oder ein Beispiel für die häusliche Pflege – im Speziellen für die Senioren Pflege. Vielmehr sind sie eine Wohngemeinschaft, in der Alt und Jung sich nicht nur materielle, sondern vor allem menschliche Unterstützung zukommen lassen. Und davon kann sicher keine Generation genug bekommen.

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Pflegebedürftige optimal und professionell versorgen dank ambulantem Pflegedienst

Die Zahl der Pflegebedürftigen steigt – nicht nur in Hessen, sondern bundesweit. Bis 2030 soll die Pflegebedürftigenzahl laut statistischem Bundesamt um etwa 58 Prozent ansteigen. Viele Bekannte und Familienmitglieder wollen den so betroffenen das „Schicksal Altenheim“ ersparen und muten sich im Zuge dessen selbst zu viel zu. Denn die alleinige Betreuung eines Pflegebedürftigen durch Angehörige ist mehr Arbeit, als es auf den ersten Blick scheinen mag.

Die Betreuung Pflegebedürftiger gewinnt in den nächsten Jahren merklich an Bedeutung

Obwohl es eine gut gemeinte Geste ist, den Pflegebedürftigen im eigenen Heim zu behalten und ihn dort zu versorgen, kann die Arbeit eines Angehörigen doch nicht den Standards genügen, nach denen ein professioneller ambulanter Pflegedienst arbeiten würde. Zudem überfordert die „rund um die Uhr“-Betreuung die meisten ungeübten Helfer. Viele stehen nach der langen und körperlichen Belastung am Rande eines Burnouts.

Besonders „gefährdet“ sind die Angehörigen von Pflegebedürftigen allerdings in Hessen. Nach Angaben der Techniker Krankenkasse werden in Hessen rund 75 Prozent der Pflegebedürftigen in den eigenen vier Wänden betreut. Bei über der Hälfte dieser Betroffenen wird die Pflege außerdem ausschließlich von Angehörigen übernommen. Den Tribut für ihre Hilfe zahlen viele körperlich und seelisch, obwohl die Dienste eines ambulanten Pflegedienstes sogar in der Pflegeversicherung verankert sind, um den Angehörigen eine gewisse Auszeit zu gönnen.

Pflegebedürftige benötigen Hilfe rund um die Uhr – nicht jeder Angehörige kann das leisten

Wer einen Pflegebedürftigen nicht mehr alleine versorgen kann, hat auch die Möglichkeit, sich von einem Pflegedienst unterstützen zu lassen. Die Aufteilung in Tages- und Nachtpflege ist eine Variante einer solchen kombinierten Pflege. Um dem Pflegebedürftigen ein Höchstmaß an professioneller  Hilfe zukommen zu lassen, ist die Betreuung durch einen ambulanten Pflegedienst empfehlenswert. Davon profitiert nicht nur der Pflegebedürftige, sondern auch seine Angehörigen, die durch die Unterstützung merklich entlastet werden.

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