Monatsarchiv: Mai 2011

Gesundheit ist mehr als gutes Essen

Immer wieder wird das Thema „Ernährung im Alter“ aufgegriffen und als zentrales Gesundheitsthema für Senioren dargestellt. Auch im Internet gibt es unzählige Seiten, die sich damit befassen. Da wird seitenweise aufgelistet, was der Körper eines alten und betagten Menschen braucht. Viele Fachzeitschriften und Spezialisten beschäftigen sich mit diesem Thema. Und die Lebensmittelindustrie nähert sich mit speziellen Angeboten dieser Zielgruppe. In diesem Markt gelten andere Spielregeln, als in dem Markt für junge Menschen. Plötzlich werden statt der grellen Farben angenehm warme Farbtöne bevorzugt. Das Essen ist nicht nur bunt und exotisch, sondern es werden wieder Nahrungsmittel in ihrer ursprünglichen Form beworben und auf dem Teller erkannt.

Das beste Essen schmeckt alleine nicht

Interessanterweise wird bei dem Bewerben der Nahrungsmittel für Senioren oft auch mit Gemeinschaft geworben. Ganz selten ist eine Person alleine zu sehen. Oft sind zwei oder auch mehrere Personen mit guter Laune beim gemeinsamen Essen zu sehen. Und genau das ist ein sehr wichtiger Aspekt, wenn wir über Ernährung im Alter sprechen. Und wie oft sieht die Realität im Alter ganz anders aus! Viele ältere Menschen sind allein und können mitunter aufgrund körperlicher Einschränkungen ihre Wohnung nicht verlassen. Es ist relativ einfach, dem Körper alle wichtigen Stoffe für seine Funktionen zuzufügen. Aber für die Gesundheit ist es ebenso wichtig, in Gemeinschaft zu essen. Dieser Aspekt wird in all den wissenschaftlichen Abhandlungen über Ernährung allzu oft vergessen.

Raus aus dem Fernsehsessel

Ein weiterer wichtiger Aspekt für die Gesundheit im Alter ist die Bewegung. Aus den unterschiedlichsten Gründen wird dieses Thema gerne gemieden. Oftmals wird sogar im guten Glauben gelebt, dass man sich schonen müsse. Das mag im Einzelfall berechtigt sein. In der Regel gilt aber, dass Bewegung die beste Vorbeugung gegen Schmerzen, Schlaflosigkeit und Unzufriedenheit ist. Und damit hilft sie auch, möglichst lange von anderen unabhängig zu bleiben. Dabei geht es nicht darum, sich für Olympia oder einen Marathon zu trainieren, sondern es geht darum, den Körper so viel und abwechslungsreich wie möglich in Bewegung zu halten. Es können kleine gymnastische Übungen in der Wohnung sein, oder man steigt eine Etage früher aus dem Fahrstuhl und benutzt mal die Treppe, oder ein regelmäßiger kleiner Gang „um den Block“, oder, oder, oder. Der Fernsehsessel sollte auf keinen Fall der beste Freund im Alter sein.

Bei Überlegungen zu Gesundheitsfragen, sollte man immer den ganzen Menschen im Auge haben und nicht nur einen Teilaspekt, wie z. B. Ernährung, betrachten. Die Summe der hier beispielhaft aufgeführten Bereiche führt zu einem besseren Gesamtergebnis, als wenn ein einzelner Bereich isoliert gefördert wird. Gesundheit und Wohlbefinden braucht mehr als „nur“ gutes Essen. Und ein gutes Essen schmeckt noch besser, wenn der Körper durch Bewegung in Schwung ist und die Seele durch Gemeinschaft beglückt ist.

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