Monatsarchiv: März 2010

Betreuungsangebote für Demenzkranke bringen Entlastung

Wer einen Angehörigen zu Hause pflegt, steht vor ganz besonderen Herausforderungen.

Haben Sie eventuell Ihre Berufstätigkeit aufgegeben, die eigene Familie zurückgestellt oder sogar die eigene Gesundheit und Lebensqualität geopfert für die Pflege? Die Beweggründe für die Zurückstellung der eigenen Ansprüche sind sehr unterschiedlich. Aber wenn die Dauer der Pflegebedürftigkeit über einen längeren Zeitraum andauert, kommen Sie früher oder später an Grenzen, sowohl finanziell, gesundheitlich oder auch nervlich.

Bei Betreuung Demenzkranker ist Kräfteeinteilung wichtig

Eine ganz besondere Herausforderung ist die Betreuung an Demenz erkrankter Angehöriger. Da sie oft körperlich noch sehr aktiv sind, kommt zu der psychischen Belastung, die diese Diagnose mit sich bringt, noch der Dauerstress, der durch die ununterbrochene Aufmerksamkeit entsteht. Umso wichtiger ist es, auf sich selbst zu achten. Wie bei einem Marathonläufer müssen Sie Ihre Kräfte auf einen langen Zeitraum gleichmäßig verteilen.

Dank der letzten Pflegereform bekommen Sie für die Betreuung Demenzkranker zusätzliche Gelder von den Pflegekassen. Je nach Stadium der Demenz sind das entweder 100 bzw. 200 Euro pro Monat. Diese Gelder sollten Sie unbedingt dafür einsetzen, um sich etwas Luft zu verschaffen. Das kann eine Demenzgruppe sein oder auch eine professionelle Demenzbetreuung zu Hause. Dabei sollten Sie darauf achten, welches Konzept die Anbieter, wie etwa Pflegedienste, für die Demenzbetreuung im Angebot haben.

Mit speziell geschultem Personal Demenzkranke fördern

Denn eine gute Demenzbetreuung erschöpft sich nicht in der reinen Beaufsichtigung, sondern fördert den Erkrankten und kann damit zu einer deutlichen Verbesserung des Befindens beitragen. Dafür ist speziell geschultes Personal notwendig, das die besonderen Eigenarten dieser Krankheit versteht und dementsprechend einfühlsam auf den Erkrankten eingehen kann. Demenz erfordert einen sehr individuellen und behutsamen Umgang.

Solche Zeiten der gezielten Förderung noch vorhandener Ressourcen können für den Erkrankten zu einer regelrechten Erfrischung werden. So profitiert nicht nur der Pflegende von dieser Luftholpause, sondern auch der Erkrankte. Wenn Sie weitere Fragen haben oder Informationen zur Betreuung Demenzkranker wünschen, helfen wir Ihnen gerne weiter.

Comments (0)

Mangelernährung im Alter

Die Ursachen für die Entstehung einer Mangelernährung bei älteren Menschen sind in der Regel vielfältig: Kau- und Schluckbeschwerden, chronische Krankheiten, beeinträchtigter Geruchs- und Geschmackssinn sowie ein verändertes Hunger- und Durstempfinden können die Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme erschweren.

Hinzu kommt, dass Personen, die noch zu Hause leben, auch Mahlzeiten auslassen nach dem Motto: „Für mich alleine kochen lohnt nicht mehr“. Was dabei in Vergessenheit gerät: Eine zu geringe Nahrungsaufnahme führt zu einer geringen Energieaufnahme und damit schnell zu Mängeln in der Versorgung mit lebenswichtigen Nährstoffen. Die Immunabwehr sinkt und die Anfälligkeit für Krankheiten steigt.

Die Ursachen von Mangelernährung bekämpfen

Dagegen kann gesundes Essen und Trinken gerade im Alter dazu beitragen, sich möglichst wohl zu fühlen und lange leistungsfähig und gesund zu bleiben. Dazu kann der Menüservice vom Pflegedienst Hessen Süd wesentlich beitragen: Er erleichtert den Senioren, sich täglich abwechslungsreich und vielseitig zu ernähren. Das Angebot aus über 200 traditionellen, regionalen und leichten Menüs erfüllt alle Anforderungen an Geschmack, Abwechslung und gesunde Ernährung. Da kommt die „Lust aufs Essen“ ganz von selbst.

Weitere Auskünfte über den Menüservice erteilt Andrea Rasch unter der Telefonnummer: 06150/5922990.

Comments (0)

Hospizdienste ermöglichen hochwertiges Leben bis zuletzt

„Wohnst du noch oder lebst du schon?“ In diesem weitbekannten Werbeslogan eines schwedischen Möbelhauses gewinnt ein ganz fundamentaler Gedanke an Bedeutung: Leben ist mehr als das Gegenstück zum Tod – auch im letzten Lebensabschnitt.

Hospizarbeit als Navigator durch die Orientierungslosigkeit

Unter „Leben“ im umfassenden Sinn stellen wir uns Lebensqualität vor, die sich in den unterschiedlichsten Situationen ausdrückt. Jeder Mensch definiert Lebensqualität anders, doch für jeden von uns hat es mit wohlfühlen, Geborgenheit und menschlicher Nähe zu tun.

Schnell geraten diese Grundbedürfnisse aus dem Blick, wenn es um die Versorgung und Begleitung eines kranken oder auch sterbenden Menschen geht. Doch gerade in solchen Lebenssituationen braucht ein Mensch Geborgenheit und Nähe und möchte sich so wohl fühlen, wie es seine Lebenssituation ermöglicht.

Um sich auf derartige außergewöhnliche und emotionale Lebenssituationen bestmöglich vorzubereiten, sollten Sie sich frühzeitig informieren. Denn je mehr Sie bereits im Vorfeld über die Zusammenhänge und Hintergründe der Krankheit und der Veränderung wissen, desto geringer ist Ihre Angst. Das Unbekannte verliert somit seine Bedrohung.

Vortrag über die Hospizarbeit Ende März 2010

Es gibt hervorragende Unterstützung und Begleitung für diese schmerzlichen Lebensabschnitte. Eine ganz wichtige Säule ist die Hospizarbeit. Was das genau ist, was sie leistet, wie sie arbeitet, wird Christine Müller vom Malteser Hospizdienst in einem Vortrag am 25.03.10, 19:30 Uhr darstellen. Der Vortrag findet in den Geschäftsräumen der Pflegedienst Hessen-Süd GmbH im Einkaufszentrum Thüringer Straße in DA-Eberstadt statt. Er ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten unter: 06151/501400.

Comments (0)
x

Kontakt

Pflegedienst Hessen Süd Janssen GmbH

Norbert Janssen
Eschollbrücker Str. 26
64295 Darmstadt

Fon 0 61 51 / 50 14 00
Fax 0 61 51 / 50 14 02

info(at)pflegedienst-hessen-sued.de

Zweigstelle

Hauptstraße 10
64331 Weiterstadt-Gräfenhausen

Fon 0 61 50 / 52 95 2
Fax 0 61 50 / 59 22 99 1

Facebook - Pflegedienst Hessen Süd

Immer in Ihrer Nähe!

In folgenden Städten sind wir für Sie da: Darmstadt, Eberstadt, Bessungen, Kranichstein, Arheilgen, Wixhausen, Weiterstadt, Gräfenhausen, Schneppenhausen, Braunshardt, Erzhausen, Mühltal, Traisa, Trautheim, Nieder-Ramstadt, Malchen

Blogsuche
© Pflegedienst Hessen Süd 2009