Betreutes Wohnen erhält Eigenständigkeit

Es ist das Bedürfnis eines jeden Menschen, möglichst lange selbstbestimmt leben zu können. So früh wie möglich möchten wir selbstständig leben und agieren und so spät wie nötig diese Freiheit wieder aufgeben. Allerdings kommt es oft anders als sich die meisten Menschen das wünschen: Wenn uns nämlich das zunehmende Alter und menschliche Gebrechen einen Strich durch die Rechnung machen und wir im Alter auf die Hilfe und Unterstützung unserer Mitmenschen angewiesen sind, stehen wir vor der Wahl, wie und vor allem in welcher (Wohn-)Form wir unseren Lebensabend verbringen wollen.

Betreutes Wohnen: Fachliche Unterstützung ist je nach Bedarf zur Stelle

Betreutes Wohnen ist eine Möglichkeit, diese Autonomie zu gewährleisten und trotzdem eine gute Betreuung zu stellen.  Je nach individuellem Bedarf kann die Unterstützung in Form ambulanter Pflegedienste oder ausgebildeter Einzelhelfer erfolgen. Auch der Zeitraum der professionellen Pflege ist je nach Bedarf relativ offen. Von einigen Stunden in der Woche bis zu mehreren Tagen ist praktisch alles möglich, solange dem Pflegebedürftigen ein hohes Maß an Selbstständigkeit zugestanden wird und ihm eigene Verantwortung bleibt.

Die Möglichkeit, auch im Alter durch betreutes Wohnen in einer eigenen Wohnung zu leben, ist so lange reizvoll, bis die quälende Frage auftaucht: „Was tun, wenn ich doch einmal Hilfe brauche?“. Um davon nicht vollkommen überrascht zu werden, sollte sich jeder, der sich für diese Wohnform entscheidet, früh genug Gedanken machen. Möglichst schon vor dem Einzug sollte beachtet werden ob wichtige Einrichtungen wie Arzt, Kirche oder Apotheke gut zu Fuß erreichbar sind und wie die verkehrstechnische Anbindung ist.

Betreutes Wohnen vereint Freiheit und professionelle Hilfe

Auch die Wohnung selbst muss beim betreuten Wohnen für alle Eventualitäten ausgerüstet sein. Barrierefrei sollte sie sein, möglichst über keine Treppen verfügen und alles gut und ohne Anstrengung erreichbar sein. Kümmern Sie sich auch um eine geeignete Betreuung – vielleicht gibt es im Haus selbst Betreuungspersonen. Einige Häuser verfügen über einen Hausnotruf und organisieren Fahrdienste, beispielsweise zum regelmäßigen Einkaufen. Betreutes Wohnen ist also eine relativ flexible und sehr individuelle Angelegenheit, die allerdings einer umfassenden Vorbereitung bedarf.

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Mehrgenerationenhaus: Miteinander von Jung und Alt

So wie Geschmäcker verschieden sind, hat auch jeder Mensch eine eigene Vorstellung davon, wie sein Leben im Alter aussehen soll. In unserem Blog haben wir bereits auf verschiedene Möglichkeiten des Wohnens aufmerksam gemacht. Da gibt es einerseits Menschen, die gerne allein und möglichst selbstständig leben möchten und andere, die mit gleichaltrigen zusammen wohnen. Wieder andere suchen ganz gezielt die Nähe zu jüngeren Generationen. Für sie kommt ein Leben im Mehrgenerationenhaus infrage.

Im Mehrgenerationenhaus ist Gemeinschaft und Unterstützung über die Generationen hinaus

Das Prinzip in einem Mehrgenerationenhaus ist es zunächst, sowohl eine soziale wie auch auf gegenseitige Dienstleistungen basierende Einheit zu bilden. Auch als Multigenerationenhaus beschrieben, leben hier Menschen verschiedenster Altersklassen unter einem Dach und teilen sich gemeinschaftliche Räume wie Küche, Hobbyräume und Garten. Da der Begriff relativ offen ist, kann es sich sowohl um eine reine Wohn- als auch um eine Zweckgemeinschaft handeln.

Die in einem Mehrgenerationenhaus lebenden Generationen bieten sich gegenseitig Hilfestellung im Haushalt, bei der Kinder- oder Seniorenbetreuung an. Selbstverständlich kann sie keine vollwertige Erziehung oder Altenpflege gewährleisten, soll den Beteiligten aber innerhalb der Wohngemeinschaft die größtmögliche Unterstützung und Eigenverantwortlichkeit zukommen lassen. Und sowohl für den 80-jährigen Senior, als auch für das Kleinkind kann ein generationenübergreifendes Zusammenleben zahlreiche Vorteile bieten.

Zusammenleben basiert auf dem Geben und Nehmen seiner Bewohner

Die Vorteile in einem Mehrgenerationenhaus hat im Jahr 2003 auch die Bundesregierung erkannt und ein Programm zur Förderung derartiger Wohngemeinschaften auf die Beine gestellt. Für sie stellt ein Mehrgenerationenhaus eine Art Treffpunkt von Jung und Alt dar, an dem sich verschiedene Generationen begegnen, austauschen und unterstützen können. Über 500 solcher Einrichtungen wurden vom „Aktionsprogramm Mehrgenerationenhaus“ daher bis 2008 gefördert.  Zuwächse und Neugründungen sind auch in Zukunft nicht ausgeschlossen.

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Mehrgenerationenprojekte in ganz Deutschland inklusive Senioren Pflege

Das Wohnen mit mehreren Generationen unter einem Dach ist längst nichts Ungewöhnliches mehr auch die Senioren Pflege kann in dieses Konzept integriert werden. Zahlreiche Verbände und Programme fördern das Zusammenleben von Jung und Alt. Ein solches Projekt soll auch Anfang 2010 in Herne entstehen, die Lokalzeit berichtete darüber:

Im Zusammenleben von Energie und Erfahrung profitieren – auch für die Senioren Pflege

Ob beim Einkaufen, Kaffetrinken, bei gemeinsamen Spieleabenden oder in der Senioren Pflege – Generationen finden oft mehr gemeinsame Interessen, als sie zunächst glauben mögen. Generationenübergreifende Hilfe und gegenseitiges Verständnis bilden die Grundlage für ein harmonisches Zusammenleben in einem Haus.
Mehrgenerationenhäuser sind daher mehr als nur ein Zweckbündnis oder ein Beispiel für die häusliche Pflege – im Speziellen für die Senioren Pflege. Vielmehr sind sie eine Wohngemeinschaft, in der Alt und Jung sich nicht nur materielle, sondern vor allem menschliche Unterstützung zukommen lassen. Und davon kann sicher keine Generation genug bekommen.

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Pflegebedürftige optimal und professionell versorgen dank ambulantem Pflegedienst

Die Zahl der Pflegebedürftigen steigt – nicht nur in Hessen, sondern bundesweit. Bis 2030 soll die Pflegebedürftigenzahl laut statistischem Bundesamt um etwa 58 Prozent ansteigen. Viele Bekannte und Familienmitglieder wollen den so betroffenen das „Schicksal Altenheim“ ersparen und muten sich im Zuge dessen selbst zu viel zu. Denn die alleinige Betreuung eines Pflegebedürftigen durch Angehörige ist mehr Arbeit, als es auf den ersten Blick scheinen mag.

Die Betreuung Pflegebedürftiger gewinnt in den nächsten Jahren merklich an Bedeutung

Obwohl es eine gut gemeinte Geste ist, den Pflegebedürftigen im eigenen Heim zu behalten und ihn dort zu versorgen, kann die Arbeit eines Angehörigen doch nicht den Standards genügen, nach denen ein professioneller ambulanter Pflegedienst arbeiten würde. Zudem überfordert die „rund um die Uhr“-Betreuung die meisten ungeübten Helfer. Viele stehen nach der langen und körperlichen Belastung am Rande eines Burnouts.

Besonders „gefährdet“ sind die Angehörigen von Pflegebedürftigen allerdings in Hessen. Nach Angaben der Techniker Krankenkasse werden in Hessen rund 75 Prozent der Pflegebedürftigen in den eigenen vier Wänden betreut. Bei über der Hälfte dieser Betroffenen wird die Pflege außerdem ausschließlich von Angehörigen übernommen. Den Tribut für ihre Hilfe zahlen viele körperlich und seelisch, obwohl die Dienste eines ambulanten Pflegedienstes sogar in der Pflegeversicherung verankert sind, um den Angehörigen eine gewisse Auszeit zu gönnen.

Pflegebedürftige benötigen Hilfe rund um die Uhr – nicht jeder Angehörige kann das leisten

Wer einen Pflegebedürftigen nicht mehr alleine versorgen kann, hat auch die Möglichkeit, sich von einem Pflegedienst unterstützen zu lassen. Die Aufteilung in Tages- und Nachtpflege ist eine Variante einer solchen kombinierten Pflege. Um dem Pflegebedürftigen ein Höchstmaß an professioneller  Hilfe zukommen zu lassen, ist die Betreuung durch einen ambulanten Pflegedienst empfehlenswert. Davon profitiert nicht nur der Pflegebedürftige, sondern auch seine Angehörigen, die durch die Unterstützung merklich entlastet werden.

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Senioren WG: Gemeinschaft zählt

Wohngemeinschaften sind im Studentenleben nichts besonderes. Ein beachtlicher Teil der jungen Menschen, die eine deutsche Hochschule besuchen, leben in dieser Wohnform. Erstaunlicher ist es, dass nun auch die Generation 50plus die WG als Möglichkeit des Wohnens im Alter für sich entdeckt hat. Mehr als jeder dritte Deutsche wünscht sich mittlerweile, mit gleichaltrigen Freunden zusammen zu wohnen und zu altern. Eine Wohngemeinschaft älterer oder pflegebedürftiger Menschen ist für ein solches Vorhaben ideal.

In einer Senioren WG wird Nähe und Selbstständigkeit groß geschrieben

Die Senioren WG ist in vielen (Groß-)Städten Deutschlands heute nichts Ungewöhnliches mehr. Auf über 200 derartige Wohnprojekte schätzt eine Studie von Bertelsmann die Entwicklung der Senioren-WG zur Zeit. Kein Wunder, bietet die Wohngemeinschaft doch viele Vorteile, die eine Unterbringung im Heim nicht unbedingt leisten kann. Dazu zählt auch bei pflegebedürftigen Personen der Erhalt der größtmöglichen Selbstständigkeit.

Gemeinsam alt werden – wer nicht auf Gemeinschaft und gleichaltrige Ansprechpartner oder Freunde verzichten möchte, ist in einer Senioren WG sicherlich gut aufgehoben. Ein Platz in einer solchen Wohngemeinschaft ist – auch mit ambulanter Pflege – im Regelfall auch günstiger als in einem Pflegeheim. Ambulante Pflegedienste können sich je nach Bedarf um pflegebedürftige Mitglieder in der Wohnung kümmern.

Wer sich jetzt über Seniorenwohnheime informieren möchte und Angebote in seiner Nähe sucht, der kann mit dieser Suche nach einem Seniorenwohnheim passende Angebote finden..

Eine Senioren WG ist auch für Pflegebedürftige eine Überlegung wert

Von den Bewohnern einer Senioren WG wird in der Regel besonders die freundliche und vertraute Atmosphäre geschätzt. Gemeinsame Aktivitäten stehen genauso auf der Tagesordnung wie Zeit für individuelle Bedürfnisse und natürlich die benötigte Ruhe. Auch die nahe Verbindung zu eigenen Angehörigen sowie zu denen der Mitbewohner schafft ein Gemeinschaftsgefühl, das viele (alte) Menschen in anderen Pflegeeinrichtungen vermissen.

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Der richtige “Pflegeplatz” für jeden – Daheim oder im Heim?

Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Ganz gleich, ob es sich dabei um die favorisierte Musik, das Essen oder eben das Wohnen handelt. Mit „Wohnen“ ist in diesem Fall der richtige „Pflegeplatz“ gemeint. Diejenigen, die sich mit diesem Thema auseinander setzen müssen oder mussten, standen vor einer nicht ganz einfachen Wahl – denn das Angebot reicht heute von der ambulanten Pflege bis zum Mehrgenerationenhaus. Welcher Pflegeplatz für wen geeignet ist und welches Pflegeprinzip dabei verfolgt wird, damit beschäftigen wir uns in den kommenden Blogartikeln.

Die Entscheidung zwischen ambulanter und stationärer Pflege sollte beim Pflegeplatz nicht unüberlegt getroffen werden

Zunächst müssen Pflegebedürftige bzw. ihre Angehörigen darüber entscheiden, ob eine ambulante oder eine stationäre Pflege beantragt werden soll. In einigen Fällen ist diese Wahl möglich, in anderen zwingt der Gesundheitszustand zu der einen oder anderen Möglichkeit. Ambulante Pflege ist vor allem von Vorteil, wenn Krankheit oder Altersschwäche der pflegebedürftigen Person noch nicht so weit fortgeschritten ist, dass sie rund um die Uhr unter Beobachtung stehen muss.

Ambulante Pflegedienste wie der Pflegedienst Hessen Süd kümmern sich dabei je nach Bedarf um den Pflegebedürftigen, der ansonsten in seinem gewohnten Umfeld verbleibt und so seinen bisherigen Lebensrhythmus beibehalten kann. Anders ist es, wenn die Entscheidung auf eine stationäre Pflegeeinrichtung fällt. Dieser Umzug zieht eine nachhaltige Veränderung im Leben des Betroffenen nach sich.

Der Grad der Pflegebedürftigkeit spielt in der Regel die entscheidende Rolle

Eine Einweisung in eine stationäre Einrichtung erfolgt in der Regel aufgrund der Möglichkeit, den Pflegebedürftigen umfassend zu betreuen. Die stationären Einrichtungen basieren heute auf dem Konzept der Integration von Wohnen und Pflegen. Sie sollen in erster Linie ein Zuhause sein, in dem die benötigte Pflege angeboten wird. Die Entscheidung für eine ambulante oder stationäre Pflege hat also eine nicht zu unterschätzende Bedeutung und sollte daher, wenn möglich, frühzeitig und im Einvernehmen mit dem Pflegebedürftigen getroffen werden.

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