Betreuungsangebote für Demenzkranke bringen Entlastung

Wer einen Angehörigen zu Hause pflegt, steht vor ganz besonderen Herausforderungen.

Haben Sie eventuell Ihre Berufstätigkeit aufgegeben, die eigene Familie zurückgestellt oder sogar die eigene Gesundheit und Lebensqualität geopfert für die Pflege? Die Beweggründe für die Zurückstellung der eigenen Ansprüche sind sehr unterschiedlich. Aber wenn die Dauer der Pflegebedürftigkeit über einen längeren Zeitraum andauert, kommen Sie früher oder später an Grenzen, sowohl finanziell, gesundheitlich oder auch nervlich.

Bei Betreuung Demenzkranker ist Kräfteeinteilung wichtig

Eine ganz besondere Herausforderung ist die Betreuung an Demenz erkrankter Angehöriger. Da sie oft körperlich noch sehr aktiv sind, kommt zu der psychischen Belastung, die diese Diagnose mit sich bringt, noch der Dauerstress, der durch die ununterbrochene Aufmerksamkeit entsteht. Umso wichtiger ist es, auf sich selbst zu achten. Wie bei einem Marathonläufer müssen Sie Ihre Kräfte auf einen langen Zeitraum gleichmäßig verteilen.

Dank der letzten Pflegereform bekommen Sie für die Betreuung Demenzkranker zusätzliche Gelder von den Pflegekassen. Je nach Stadium der Demenz sind das entweder 100 bzw. 200 Euro pro Monat. Diese Gelder sollten Sie unbedingt dafür einsetzen, um sich etwas Luft zu verschaffen. Das kann eine Demenzgruppe sein oder auch eine professionelle Demenzbetreuung zu Hause. Dabei sollten Sie darauf achten, welches Konzept die Anbieter, wie etwa Pflegedienste, für die Demenzbetreuung im Angebot haben.

Mit speziell geschultem Personal Demenzkranke fördern

Denn eine gute Demenzbetreuung erschöpft sich nicht in der reinen Beaufsichtigung, sondern fördert den Erkrankten und kann damit zu einer deutlichen Verbesserung des Befindens beitragen. Dafür ist speziell geschultes Personal notwendig, das die besonderen Eigenarten dieser Krankheit versteht und dementsprechend einfühlsam auf den Erkrankten eingehen kann. Demenz erfordert einen sehr individuellen und behutsamen Umgang.

Solche Zeiten der gezielten Förderung noch vorhandener Ressourcen können für den Erkrankten zu einer regelrechten Erfrischung werden. So profitiert nicht nur der Pflegende von dieser Luftholpause, sondern auch der Erkrankte. Wenn Sie weitere Fragen haben oder Informationen zur Betreuung Demenzkranker wünschen, helfen wir Ihnen gerne weiter.

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Mangelernährung im Alter

Die Ursachen für die Entstehung einer Mangelernährung bei älteren Menschen sind in der Regel vielfältig: Kau- und Schluckbeschwerden, chronische Krankheiten, beeinträchtigter Geruchs- und Geschmackssinn sowie ein verändertes Hunger- und Durstempfinden können die Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme erschweren.

Hinzu kommt, dass Personen, die noch zu Hause leben, auch Mahlzeiten auslassen nach dem Motto: „Für mich alleine kochen lohnt nicht mehr“. Was dabei in Vergessenheit gerät: Eine zu geringe Nahrungsaufnahme führt zu einer geringen Energieaufnahme und damit schnell zu Mängeln in der Versorgung mit lebenswichtigen Nährstoffen. Die Immunabwehr sinkt und die Anfälligkeit für Krankheiten steigt.

Die Ursachen von Mangelernährung bekämpfen

Dagegen kann gesundes Essen und Trinken gerade im Alter dazu beitragen, sich möglichst wohl zu fühlen und lange leistungsfähig und gesund zu bleiben. Dazu kann der Menüservice vom Pflegedienst Hessen Süd wesentlich beitragen: Er erleichtert den Senioren, sich täglich abwechslungsreich und vielseitig zu ernähren. Das Angebot aus über 200 traditionellen, regionalen und leichten Menüs erfüllt alle Anforderungen an Geschmack, Abwechslung und gesunde Ernährung. Da kommt die „Lust aufs Essen“ ganz von selbst.

Weitere Auskünfte über den Menüservice erteilt Andrea Rasch unter der Telefonnummer: 06150/5922990.

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Hospizdienste ermöglichen hochwertiges Leben bis zuletzt

„Wohnst du noch oder lebst du schon?“ In diesem weitbekannten Werbeslogan eines schwedischen Möbelhauses gewinnt ein ganz fundamentaler Gedanke an Bedeutung: Leben ist mehr als das Gegenstück zum Tod – auch im letzten Lebensabschnitt.

Hospizarbeit als Navigator durch die Orientierungslosigkeit

Unter „Leben“ im umfassenden Sinn stellen wir uns Lebensqualität vor, die sich in den unterschiedlichsten Situationen ausdrückt. Jeder Mensch definiert Lebensqualität anders, doch für jeden von uns hat es mit wohlfühlen, Geborgenheit und menschlicher Nähe zu tun.

Schnell geraten diese Grundbedürfnisse aus dem Blick, wenn es um die Versorgung und Begleitung eines kranken oder auch sterbenden Menschen geht. Doch gerade in solchen Lebenssituationen braucht ein Mensch Geborgenheit und Nähe und möchte sich so wohl fühlen, wie es seine Lebenssituation ermöglicht.

Um sich auf derartige außergewöhnliche und emotionale Lebenssituationen bestmöglich vorzubereiten, sollten Sie sich frühzeitig informieren. Denn je mehr Sie bereits im Vorfeld über die Zusammenhänge und Hintergründe der Krankheit und der Veränderung wissen, desto geringer ist Ihre Angst. Das Unbekannte verliert somit seine Bedrohung.

Vortrag über die Hospizarbeit Ende März 2010

Es gibt hervorragende Unterstützung und Begleitung für diese schmerzlichen Lebensabschnitte. Eine ganz wichtige Säule ist die Hospizarbeit. Was das genau ist, was sie leistet, wie sie arbeitet, wird Christine Müller vom Malteser Hospizdienst in einem Vortrag am 25.03.10, 19:30 Uhr darstellen. Der Vortrag findet in den Geschäftsräumen der Pflegedienst Hessen-Süd GmbH im Einkaufszentrum Thüringer Straße in DA-Eberstadt statt. Er ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten unter: 06151/501400.

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Wie wurde früher Weihnachten gefeiert?

Seit einigen Wochen finden wir in den Regalen der Supermärkte bereits wieder Lebkuchen, Spekulatius und weiteres Gebäck – das eindeutigste Zeichen, dass Weihnachten nicht mehr allzu weit entfernt ist. Weihnachten ist eines der traditionsreichsten Feste in Deutschland. Die Journalistin Isabelle Butschek fragte in einem Seniorenheim in Stuttgart die Bewohner, wie diese früher Weihnachten feierten.

Viele verschiedene Traditionen beim gleichen Fest

Gerda H. berichtet: „Ich bin auf dem Dorf groß geworden. Dort war es Brauch, dass die Christbäume ans Fenster gestellt wurden. Wenn wir aus dem Gottesdienst kamen, haben wir sie überall hell erleuchtet gesehen, das war sehr feierlich. Viele Geschenke haben wir nicht bekommen, da wurde die Puppe neu angezogen oder die Puppenstube neu dekoriert.“

An seine Geschenke von damals kann sich auch heute noch Günter S. erinnern: „Als Kind habe ich mich natürlich besonders auf die Geschenke gefreut. Ich war vielleicht acht Jahre alt, als ich eine richtige Eisenbahn aus Holz geschenkt bekommen habe, die dann aufgebaut wurde. Daran kann ich auch heute noch gut erinnern. Und natürlich gab es einen Christbaum und ein besonderes Essen.

Die Vorbereitungen von Hilde S. begannen lange vor dem Winter. Sie erinnert sich: „Bereits im Sommer haben wir damit begonnen, Stanniolpapier zu sammeln, um Lametta zu basteln. Gefeiert wurde bei den Großeltern. Einmal habe ich eine Puppe mit Porzellankopf bekommen, das war etwas Besonderes. Aber auch über Unterwäsche haben wir uns gefreut – sonst mussten wir oft die Sachen der älteren Geschwister tragen.“

Und auch Martha T. hat ihre ganz eigenen Erfahrungen gemacht: „Da kein Geld da war, gab’s meistens nur kleine Sachen. Aber schon über eine Orange oder Handschuhe haben wir uns gefreut. Mein Vater hat im Wald gearbeitet, dort hat er an Heiligabend auch unseren Baum geholt. Ich kann mich erinnern, dass es oft sehr kalt war und es Berge von Schnee gab. Fort waren wir nie, wir mussten die Kühe füttern.

Welche Erlebnisse verbinden Sie mit Weihnachten ganz persönlich? Gibt es bestimmte Düfte, Riten oder Lieder, die Sie an das Fest der Liebe erinnern? Schreiben Sie uns einen Kommentar in unserem Weblog oder schicken Sie eine Mail. Wir freuen uns auf Ihre Geschichten.

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Senioren Navi – iWalker

Ein Rollator mit Navigationssystem? Zuerst dachte ich, dass die Neuentwicklung des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) ein Scherz ist, doch es wird fleißig daran gearbeitet, diese Idee zukünftig auf den Markt zu bringen.

Ich war der Meinung, dass Navigationsgeräte doch nur im Straßenverkehr genutzt werden. Es heißt: „Bitte in zwei Kilometern rechts abbiegen“. Da sich alte Menschen mit Rollatoren oft in Gebäuden aufhalten, sind die Dimensionen natürlich kleiner. „In zwei Metern bitte links abbiegen und die Treppe heruntergehen. Dann nach 9 Metern wieder links, in 50 cm auf die Stufe achtgeben!“ Doch der iWalker ist kein Unsinn!

Jeder, der im Alter Probleme mit dem Laufen hat, muss sich entscheiden. Will ich mich herumquälen oder einen Rollator nutzen? Wie bei Autos gibt es auch hier die Frage: Leiste ich mir einen guten und teuren Ferrari oder einen einfachen und günstigen Fiat? Wer sich schon mit Einfachem zufrieden gibt, kann sich über günstige Discounter-Rollatoren freuen. Mit seinem schlichten Rahmen, vier Rollen, Einkaufskorb und einer Bremse ist dieser Rollator eher einfach ausgestattet und somit der Fiat unter den Rollatoren. Doch wer auch im Alter besonderen Wert darauf legt, stilecht und sicher von einer Ecke des Hauses in die andere zu gelangen, für den hat das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) nun eine Neuentwicklung. Neben einem ausgefallenen Design verfügt der Rollator über eine luxuriöse Ausstattung – mit Navigationsgerät! Er heißt nicht iPod, iMac oder iPhone. Er heißt iWalker.

Bei seinen Berechnungen achtet der Computer des iWalker auch auf eventuelle Hindernisse wie z.B. Treppen. Diese Hindernisse werden mit eingeplant. Statt mit Satelliten, wie in einem normalen Navigationssystem, wird der Weg zum gewünschten Raum mit Hilfe mehrerer Sender bestimmt. Mit dem Rollator sind keine weiten Reisen zurückzulegen und eine Stau-Umfahrung braucht dieses Gerät eher nicht. Außer es ist viel los auf dem Weg zum Speisesaal…

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Richtige Ernährung im Alter hat große Bedeutung

Auf die richtige Ernährung im Alter kommt es an. Sie wollen 100 Jahre und älter werden? Dann müssen Sie auch ganz besonders auf die richtige Ernährung achten. Denn diese ist für eine gesundheitsbewusste Lebensführung von großer Bedeutung. Wie die richtige Ernährung im Alter aussieht, lesen Sie hier.

Mit richtiger Ernährung im Alter 100 Jahre und älter werden

Die richtige Ernährung im Alter ist die Grundlage für ein gesünderes Leben – auch im hohen Alter. Wer richtig isst, hat mehr Spaß im Leben, bleibt leistungsfähiger und damit auch glücklicher. Auch wenn das Altern ein natürlicher Prozess ist, können Sie mit einer ausgewogenen und gesunden Ernährung Vorsorge vor Krankheiten und weiteren körperlichen Einschränkungen leisten.

Doch wie sollte nun eine altergerechte Ernährung aussehen? Das Deutsche Ernährungsberatungs- und –informationsnetz (DEBInet) gibt auf seiner Homepage hilfreiche Tipps. Unter anderem empfehlen die Autoren den Fettverzehr stark einzuschränken und raten, statt tierischer Fette pflanzliche Fette und Öle zu verwenden. Ausreichend Vollkornprodukte wie Reis, Teigwaren, Hirse und natürlich Brot werden ebenso empfohlen wie der tägliche Genuss von Gemüse und Salat. Weiterhin gut für die richtige Ernährung im hohen Alter sind Milchprodukte und zwei Mal die Woche Seefisch.

Richtige Ernährung im Alter sorgt für geistige und körperliche Aktivität

Bei der richtigen Ernährung im Alter kommt es aber nicht nur auf die Nahrungsmittel selbst an, sondern auch auf die Regelmäßigkeit der Mahlzeiten und der Nahrungsmenge. Versuchen Sie möglichst regelmäßig zu essen und verteilen Sie die Nahrungsmenge auf fünf bis sechs kleinere Mahlzeiten. Nehmen Sie sich ruhig Zeit zum Essen und genießen Sie. Wenn Sie Ihr Essen zusätzlich appetitlich anrichten, haben Sie noch mehr vom Essen. Weitere Tipps und Tricks für die richtige Ernährung im Alter geben wir Ihnen gerne im persönlichen Gespräch.

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Ein Beruf, der begeistert

Jeden Tag in der Woche und rund um die Uhr sind sie für ihre Patienten da – die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflegedienstes Hessen-Süd. Die Pflege und Betreuung von älteren Menschen ist eine spannende Herausforderung, der sich das Pflegedienst-Team immer wieder neu stellt. Mit diesem Beitrag möchten wir Ihnen zwei Mitarbeiterinnen vorstellen. Cindy ist 28 Jahre alt und hatte vor ihrer Zeit beim Pflegedienst eine Ausbildung als Hauswirtschafterin absolviert. Vier Jahre jünger ist Emel. Die junge Frau hat gerade ihre Ausbildung an der Altenpflegeschule beendet und startet jetzt voll durch. Das Interview mit den beiden Frauen führte Marion Gaffron.

Wie seid ihr auf die Ausbildung zur Alten-/Krankenpflegerin aufmerksam geworden?

Cindy: Ich habe bereits von 2006 bis 2008 als Pflegekraft beim Pflegedienst Hessen-Süd gearbeitet.

Emel: Nachdem ich im Krankenhaus gearbeitet habe und eine einjährige Krankenpflegehelferin-Ausbildung gemacht habe, wollte ich gerne weiter in dem Bereich lernen.

Was war eure Motivation, sich für diesen Ausbildungsberuf zu entscheiden?

Cindy: In dem Bereich gibt es gute Stellenangebote. Außerdem macht es mir eine große Freude, hilfsbedürftige Menschen im Alltag zu unterstützen. Weiterhin gefällt mir, dass ich eigenverantwortlich handeln und entscheiden kann.

Emel: Die Alten- und Krankenpflege war schon immer mein Traumberuf, außerdem gefällt es mir, in Weiß rumzulaufen.

Wie sieht euer Alltag in der Ausbildung aus?

Cindy: Einen Alltag gibt es bei uns nicht, jeder Tag ist anders. Mal haben wir Schule, mal müssen wir lernen. Auch wechseln wir häufig zwischen Früh- und/oder Mittags- und/oder Spätdienst.

Emel: Wir müssen viel lernen und haben daher auch wenig Freizeit. Manchmal haben wir auch Doppeldienste, das ist dann aber immer zuviel.

Wie ist die Ausbildung aufgeteilt?

Cindy: Wir haben einmal in der Woche regelmäßig Schule, die restlichen Tage bestehen aus praktischen Einsätzen. Zwischendurch haben wir auch wochenweise Blockunterricht in der Schule.

Emel: Die Blöcke bei uns wechseln ständig. Schwerpunktmäßig gibt es einen Schule-Theorie-Block und einen Praxis-Block.

Was begeistert euch an der Ausbildung?

Cindy: Die verschiedenen Charaktere der zu betreuenden Personen faszinieren mich besonders. Außerdem ist es eine sehr abwechslungsreiche Tätigkeit. Die Einzigartigkeit jedes Einzelnen zu erkennen und zu respektieren ist für mich das Wichtigste.

Emel: Mich begeistert an der Ausbildung vor allem, Menschen zu helfen.

Welche Ziele verfolgt ihr mit der Ausbildung, wollt ihr euch anschließend weiter fortbilden?

Cindy: Erstmal möchte ich Berufserfahrung sammeln, anschließend schaue ich mal.

Emel: Ja, weiterbilden möchte ich mich schon. Kommt drauf an, in welchem Bereich. Vielleicht als Praxisanleiterin.

Wie und wo möchtet ihr gerne arbeiten?

Cindy: Ich möchte in fast jeden Bereich der Altenpflege reinschauen.

Emel: Ich würde am liebsten im Krankenhaus oder im Pflegedienst arbeiten.

Wie beurteilt ihr den demografischen Wandel in Deutschland?

Cindy: Kritisch, da die Geburtenrate in Deutschland deutlich zurück geht und die Bevölkerung älter wird dadurch. Demografischer Wandel hat auch Einfluss auf die Sozialversicherungskassen, den Beruf der Altenpflege, den eigenen Geldbeutel etc.!

Emel: Die Menschen werden immer älter und pflegebedürftiger.

Glaubt ihr – auch aufgrund des demografischen Wandels – dass euer Job krisensicher ist?

Cindy: Das kann man nicht mit 100-%igem Ja beantworten. Dadurch, dass die Bevölkerung älter wird und weniger junge Menschen nachkommen, wird sich in 50 – 60 Jahren die ältere Bevölkerung fragen: “Wer pflegt uns jetzt?“

Emel:  Ja.

Warum sollten mehr Menschen in Pflegeberufe gehen?

Cindy: Aus sozialen Gründen. Ist leider nicht jedermanns Sache! Damit die Pflege in ein paar Jahren gesichert ist!

Emel: Pflegekräfte werden immer gebraucht.

Was ist das Gute an Pflegeberufen?

Cindy: Die Abwechslung, es ist jeder Tag anders, man bekommt auch viel von den Menschen erzählt und lernt dadurch immer mehr.

Emel: Das Gute ist, Menschen zu helfen.

Was müsste bei Pflegeberufen noch verbessert werden?

Cindy: Das Gehalt und die Bedingungen in Heimen.

Emel: Das Gehalt, denn was wir leisten, macht keiner, es ist ein schwerer Beruf.

Was war euer schönster Moment in der Ausbildung bisher?

Emel: Dass ich gutes Team hatte, ich ernst genommen und nicht ausgenutzt wurde.

Wo können sich Interessierte informieren und evtl. bewerben?

Cindy: In Pflegestützpunkten, im Internet, bei Altenpflegeschulen können sich Interessierte informieren, bewerben können sie sich bei Einrichtungen der Altenpflege wie Heimen und Tagesstätten.

Emel: In der Altenpflegeschule oder Heimen.

Cindy, Emel, vielen Dank für eure Antworten!

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Sport im Alter hält Herz und Hirn fit

Auch im hohen Alter Sport zu treiben ist eine wichtige Vorraussetzung für ein langes und gesundes Leben. Die weit verbreitete Ansicht, dass Sport und Jugend zusammengehören, weicht immer mehr der Erkenntnis, dass ein angemessenes Fitness-Training auch im hohen Alter durchaus sinnvoll und sogar nötig ist.

Welche Gefahren müssen Sie beim Sport im hohen Alter beachten?

Bevor Sie sich daran machen, wieder regelmäßig Sport zu treiben, sollten Sie sich vom Arzt gründlich untersuchen lassen. Reicht Ihre letzte regelmäßige sportliche Betätigung in die Schulzeit zurück, kann es sogar bedrohlich für das Herz werden, wenn Sie bereits in den ersten Wochen gleich mit einer kilometerlangen Jogging-Runde durch die Umgebung starten.

Zwischen zwei groben Schwerpunkten sollten Sie sich vor dem Beginn der Trainingsaufnahme entscheiden. Bevorzugen Sie ein Ausdauertraining? Das verbessert vor allem Ihr Herz- und Kreislaufsystem. Untersuchungen haben ergeben, dass im höheren Alter auch Krafttraining durchaus empfehlenswert ist. Der Chemnitzer Sportwissenschaftler Dr. Klaus Zimmermann bestätigt, dass kein Medikament und keine andere Maßnahme einen, dem Muskeltraining vergleichbaren, gesundheitlichen Nutzen besitzt.

Durch Sport verbesserte Lebensqualität

Gehen Sie mit Ihren Enkeln eine Runde Ball spielen oder gehen Sie Spazieren an der frischen Luft. Schnell werden Sie merken, wie der Sport besonders im Alter entscheidend zur Verbesserung der Lebensqualität beiträgt. Und wenn Sie nicht alleine sportlich aktiv sein wollen, dann nehmen Sie ihre Freunde oder Verwandten gleich mit auf eine Erkundungstour durch Ihre Heimatstadt, ganz egal ob mit dem Rad oder zu Fuß.

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Barrierefreies Wohnen für Senioren im Alter

Barrierefreies Wohnen ist besonders für Senioren und Menschen mit Behinderung von großer Bedeutung. Die Wohnräume werden auf die besonderen Bedürfnisse der jeweiligen Bewohner zugeschnitten. Ein wichtiges Kriterium für barrierefreies Wohnen ist unter anderem genügend Freiraum für einen Rollstuhl. Oftmals sind Türrahmen zu schmal für Rollstühle und müssen aufwändig verbreitert werden.

Doch nicht nur bei den Räumen gibt es teilweise große Barrieren. Viele Menschen mit Behinderung benötigen beispielsweise ein elektrisch verstellbares Bett. Lassen sich Treppen absolut nicht vermeiden, so können Sie sogenannte Treppenlifte im Treppenhaus installieren, um verschiedene Etagen ohne großen Aufwand überbrücken zu können. Auch das Badezimmer müssen Sie bei der Einrichtung einer barrierefreien Wohnung berücksichtigen: höhenverstellbare Waschtische, ebene Duschzugänge oder Badewannenlifte sorgen für den nötigen Komfort bei der Körperpflege.

Barrierefreies Wohnen frühzeitig planen

Barrierefreies Wohnen ist in der Regel eine kostspielige Sache. Umbauarbeiten sind meist zeitaufwändig und auch teuer. Wer heutzutage neu baut, sollte gleich an eine eventuelle altersgerechte Bauweise denken und diese mit einplanen, um spätere nachträgliche Baumaßnahmen zu minimieren. Barrierefreies Wohnen ist ein umfangreiches Thema, gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch.

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Rente mit Drogenhandel aufgebessert

Eine kuriose Nachricht geisterte vor einiger Zeit durch Zeitungen und Internet. Eine 81-jährige Rentnerin soll in Nürnberg mehr als ein Pfund Heroin besorgt und für mehrere 10.000 Euro an Kunden weiterverkauft haben, berichtete ein Nürnberger Polizeisprecher.

Nie zu alt für Drogenhandel

Um ihre Rente aufzubessern, habe die 81-jährige Frau mit dem Drogenhandel begonnen. Ihr rund 30 Jahre jüngerer Sohn wurde bereits ein halbes Jahr zuvor von der Drogenfahndung festgenommen. Dass es nun auch die betagte Rentnerin „erwischt“ hat, ist den Ermittlungen der Polizei gegen einen Drogendealer aus Rheinland-Pfalz zu verdanken. Erst im Zuge der weiteren Ermittlungen stellte die Polizei fest, dass auch die alte Dame selbst in mindestens sieben Fällen mit Heroin gehandelt hatte.

Gegenüber den Beamten erklärte die Rentnerin, dass sie von den Einnahmen lebe. Ihre Rente reiche nicht aus. Die Geschäfte ihres Sohnes waren ihr laut Polizeiangaben bewusst. Inzwischen sitzt die 81-jährige in Untersuchungshaft.

Drei Generationen unter einem Dach

Die vermutlich älteste Drogenhändlerin Deutschlands wurde Anfang August in Solingen gefasst. Mehrere Monate beschattete die Ermittlungskommission „Rente“ eine Familie in der gleich drei Generationen am Drogenhandel beteiligt waren. Neben dem 49-jährigen Sohn der alten Dame handelte auch der 25-jährige Enkel mit verbotenen Drogen. Heroin im Wert von 70.000 Euro und eine kleinere Menge Kokain waren die Ausbeute der Ermittlungskommission bei der Festnahme der drei Generationen. „Die haben Solingen mit Heroin versorgt – möglicherweise seit Jahrzehnten“, sagte ein Polizeisprecher. Während dem Sohn und Enkelkind der Rentnerin zwischen fünf und 15 Jahre Haft drohen, blieb die Rentnerin nach ihrem Geständnis auf freiem Fuß.

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Kontakt

Pflegedienst Hessen Süd

Norbert Janssen
Thüringer Str. 11a
64297 Darmstadt

Fon 0 61 51 / 50 14 00
Fax 0 61 51 / 50 14 02

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