Pflege und Reha 2011 in Hamburg – Ein Rückblick

In der vergangenen Woche war Hamburg das Zentrum der deutschen Pflege- und Gesundheitsbranche. Vom 22. Bis 24. Juni fand in der Hansestadt die Pflege & Reha Hamburg statt und damit tagte die größte Pflegemesse Norddeutschlands bereits zum zehnten Mal in Hamburg.

Die Pflege & Reha ist eine dreitägige Messe, die alle zwei Jahre in Hamburg stattfindet. In die Ausstellungshallen der Hamburger Messe zieht es regelmäßig viele interessierte Besucher zu den Messeständen sowie zu den abwechslungsreichen Workshops, Fachseminaren und Fortbildungen.

Forum für die Pflegebranche

Mehr als 150 Aussteller aus der Pflegebranche stellten in den Hallen der Messe Hamburg-Schnelsen ihre Produkte und Dienstleistungen rund um die Themen Pflege und Rehabilitation vor – unter ihnen namenhafte Hersteller und Fachunternehmen. Beispielsweise präsentierten Treppenlifthersteller wie Lifta ihre Produktneuheiten und zeigten dem interessierten Messepublikum, welche Innovationen in Sachen barrierefreier Pflegetechnik auf www.lifta.de erworben werden können.

Die renommierte Pflegemesse wendet sich vor allem an das branchenkundige Fachpublikum, will aber auch betroffene Privatpersonen, Vereine und gemeinnützige Organisationen erreichen. Die Aussteller boten nicht nur einen guten Überblick über ihre Produktpalette, sondern informierten auch über die neuesten Trends und Entwicklungen der Pflegebranche. Dabei wurden neue technische Entwicklungen vorgestellt, die kranken und pflegebedürftigen Menschen den Alltag erleichtern und ein Leben in Selbstständigkeit ermöglichen sollen. Auf den zwei Etagen der Messehallen stellten auch viele Selbsthilfegruppen und Vereine aus dem norddeutschen Raum ihre Arbeit vor, tauschten Erfahrungen aus und riefen zur aktiven Mithilfe auf.

Buntes Seminarprogramm

Mehr als 6.000 Besucher wurden auf der diesjährigen Pflege & Reha gezählt. Sie hatten an den drei Ausstellungstagen auch die Gelegenheit, an unzähligen Seminaren, Workshops und Vorträgen ihre Kenntnisse über die Pflegebranche in Deutschland zu erweitern. In Pflegeberufen tätige Teilnehmer konnten sich für die Teilnahme am Seminarprogramm Fortbildungspunkte anrechnen lassen. Aber auch interessierten Privatpersonen stand die Teilnahme am Seminarprogramm offen. Sie erhielten hier Antworten auf ihre Fragen und wichtige Informationen und Tipps zum Umgang mit pflegebedürftigen Menschen.

Die Workshops und Seminare deckten ein breites Spektrum an Themen rund um die Bereiche Gesundheit und Pflege ab. Viele Veranstaltungen thematisierten Aspekte des Themas Prävention und lieferten Anregungen für eine gesunde Lebensweise und Maßnahmen zur aktiven Vorbeugung von Krankheiten wie Rückenschmerzen, Arthritis oder Harnwegsinfektionen. Andere Veranstaltungen beschäftigten sich mit Pflegekonzepten oder mit Maßnahmen zur Förderung der Rehabilitation erkrankter Menschen.

Auch in diesem Jahr fand der Themenpark zum Thema Seniorenresidenzen und Pflegeheime in Deutschland auf der Pflege & Reha wieder großen Anklang und bot einen Überblick über die Pflegeeinrichtungen in der Bundesrepublik.

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Gesundheit ist mehr als gutes Essen

Immer wieder wird das Thema „Ernährung im Alter“ aufgegriffen und als zentrales Gesundheitsthema für Senioren dargestellt. Auch im Internet gibt es unzählige Seiten, die sich damit befassen. Da wird seitenweise aufgelistet, was der Körper eines alten und betagten Menschen braucht. Viele Fachzeitschriften und Spezialisten beschäftigen sich mit diesem Thema. Und die Lebensmittelindustrie nähert sich mit speziellen Angeboten dieser Zielgruppe. In diesem Markt gelten andere Spielregeln, als in dem Markt für junge Menschen. Plötzlich werden statt der grellen Farben angenehm warme Farbtöne bevorzugt. Das Essen ist nicht nur bunt und exotisch, sondern es werden wieder Nahrungsmittel in ihrer ursprünglichen Form beworben und auf dem Teller erkannt.

Das beste Essen schmeckt alleine nicht

Interessanterweise wird bei dem Bewerben der Nahrungsmittel für Senioren oft auch mit Gemeinschaft geworben. Ganz selten ist eine Person alleine zu sehen. Oft sind zwei oder auch mehrere Personen mit guter Laune beim gemeinsamen Essen zu sehen. Und genau das ist ein sehr wichtiger Aspekt, wenn wir über Ernährung im Alter sprechen. Und wie oft sieht die Realität im Alter ganz anders aus! Viele ältere Menschen sind allein und können mitunter aufgrund körperlicher Einschränkungen ihre Wohnung nicht verlassen. Es ist relativ einfach, dem Körper alle wichtigen Stoffe für seine Funktionen zuzufügen. Aber für die Gesundheit ist es ebenso wichtig, in Gemeinschaft zu essen. Dieser Aspekt wird in all den wissenschaftlichen Abhandlungen über Ernährung allzu oft vergessen.

Raus aus dem Fernsehsessel

Ein weiterer wichtiger Aspekt für die Gesundheit im Alter ist die Bewegung. Aus den unterschiedlichsten Gründen wird dieses Thema gerne gemieden. Oftmals wird sogar im guten Glauben gelebt, dass man sich schonen müsse. Das mag im Einzelfall berechtigt sein. In der Regel gilt aber, dass Bewegung die beste Vorbeugung gegen Schmerzen, Schlaflosigkeit und Unzufriedenheit ist. Und damit hilft sie auch, möglichst lange von anderen unabhängig zu bleiben. Dabei geht es nicht darum, sich für Olympia oder einen Marathon zu trainieren, sondern es geht darum, den Körper so viel und abwechslungsreich wie möglich in Bewegung zu halten. Es können kleine gymnastische Übungen in der Wohnung sein, oder man steigt eine Etage früher aus dem Fahrstuhl und benutzt mal die Treppe, oder ein regelmäßiger kleiner Gang „um den Block“, oder, oder, oder. Der Fernsehsessel sollte auf keinen Fall der beste Freund im Alter sein.

Bei Überlegungen zu Gesundheitsfragen, sollte man immer den ganzen Menschen im Auge haben und nicht nur einen Teilaspekt, wie z. B. Ernährung, betrachten. Die Summe der hier beispielhaft aufgeführten Bereiche führt zu einem besseren Gesamtergebnis, als wenn ein einzelner Bereich isoliert gefördert wird. Gesundheit und Wohlbefinden braucht mehr als „nur“ gutes Essen. Und ein gutes Essen schmeckt noch besser, wenn der Körper durch Bewegung in Schwung ist und die Seele durch Gemeinschaft beglückt ist.

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Rollstuhl zum 100. Geburtstag

Frau W. wird  von unserem Pflegedienst für die Pflegeberatung nach § 37 SGB XI besucht. Ansonsten kommt sie mit ihren Haushaltshilfen noch wunderbar alleine zurecht. Im April 2011 konnte sie bei bestem Gesundheitszustand ihren 100. Geburtstag feiern. Da sie nicht mehr so gut sieht und auch keine Naschkatze ist, wünschte sie sich von uns weder Blumen noch Pralinen oder Ähnliches zum Geburtstag, sondern dass wir ihr für den Tag einen Rollstuhl organisieren. Ihre Angehörigen wollten sie anlässlich der Geburtstagsfeier ausführen. Und da Frau W. doch schon etwas wackelig auf ihren Beinen ist, wäre ein Rollstuhl wirklich eine Entlastung. Diesen Wunsch haben wir natürlich gerne erfüllt! Über ein paar Ecken ist es uns gelungen, einen wunderschönen Klapprollstuhl zu organisieren. Den haben wir ihr an ihrem Ehrentag vorbei gebracht. Die Freude darüber war natürlich sehr groß. So konnte sie entspannt diesen Tag mit ihren Angehörigen erleben und auch verschiedene Örtlichkeiten im Rollstuhl bequem erreichen. Wir wünschen Frau W. auch von dieser Stelle weiterhin gute Gesundheit und schöne Jahre mit ihren Lieben.

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Die MDK-Prüfung aus Sicht des Chefs

An dieser Stelle muss und will ich mal ein dickes Lob an meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter loswerden. Nicht nach dem Motto „Nicht geschimpft ist schon Lob genug“, nein, ein richtiges fettes Lob. Da gönne ich mir mit meiner Frau eine kleine Auszeit in einem Hot Spot auf Island. Ein Kurz-Urlaub zu einer Jahreszeit, in der die meisten in die andere Richtung fliegen, der Sonne hinterher. Wir haben uns gedacht, das macht ja fast jeder, wir machen es anders. Während wir die Geysire, Wasserfälle die Vulkane Hekla, Krafla und Evjafjallajökull bestaunt haben, kommt über die „lange Leine“ eine unscheinbare, richtig elektrisierende Nachricht. Morgen kommt der MDK! Das hat nachdenklich gemacht. Nun weiß ich natürlich, dass der Gesetzgeber festgelegt hatte, dass bis Ende 2010 jeder Pflegeeinrichtung im Gesundheitswesen besucht und begutachtet sein soll. Dass sie bei uns Ende Januar erschienen sind zeigt auch, dass der MDK seine Vorgaben, zumindest zeitlich, nicht erfüllt hat. Sie haben immer noch Einrichtungen zu besuchen.

Nun denn, ihr Problem. Meins war, dass ich von der Insel nicht weg komme. Da fliegt nur alle zwei Tage ein Flugzeug nach Frankfurt. Keine Chance, zu meinen Leuten zu kommen. Also habe ich aus der Ferne versucht, ruhig zu bleiben, es einfach positiv zu sehen. „Da störst du vor Ort nicht und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Prüferinnen des MDK können in Ruhe arbeiten.“ Natürlich habe ich mir weiter Island angesehen, die Wasserfälle Dettifoss und Gullfoss standen auf unserem individuellen Programm. Faszinierende Anblicke. Riesige Wassermassen stürzen mit einer ungeheuren Kraft in die Tiefe. Über dem Ort liegt ein Wasserschleier und ein dröhnendes Rauschen. Diese Anblicke haben mich von der MDK-Prüfung gut abgelenkt. Ich wollte zwischendurch immer anrufen, traute mich aber nicht. Ich wollte ja auch nicht stören und außerdem wusste ich: Bei meinen Leuten ist diese Prüfung wahrscheinlich sogar besser aufgehoben als bei mir. Sie haben eine Distanz zu dem Geschehen. Als Inhaber ist man ganz anders involviert und betroffen.

Jeder kann sich meine grenzenlose Erleichterung vorstellen, als ich am Abend nach der Prüfung am Handy total entspannte Mitarbeiter hatte. Alles super gelaufen. Ein paar Kleinigkeiten, aber alles im grünen Bereich.

Liebe Mitarbeiterinnen, liebe Mitarbeiter, das war richtig super. Ihr habt einen Top Job abgeliefert. Das Ergebnis kann sich nicht nur sehen lassen, mit 1,1 als Gesamtnote, gehören wir zu den Besten.

Danke!

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Wir ziehen um!

Nächste Woche geht es los! Die Vorbereitungen für unseren Umzug laufen auf Hochtouren. Ab Montag, dem 21.03.2011, sind wir in unseren neuen Geschäftsräumen zu finden. Wir sind dann nicht weit von unserem jetzigen Standort entfernt. Wir bleiben in dem kleinen Einkaufszentrum in der Thüringer Straße in Darmstadt-Eberstadt. Aber wir kommen jetzt aus dem ersten Stockwerk nach unten, und sind dann endlich ebenerdig schwellenfrei zu erreichen, ganz nach unserem Motto: „Immer in Ihrer Nähe“. Wir beziehen die Räumlichkeiten der ehemaligen Bäckerei. Unser Vermieter, Herr Thomas Lohnes, hat keine Kosten und Mühen gescheut, aus einer Bäckerei schöne, freundliche und funktionale Büroräume für uns zu gestalten. Die alte Backstube ist jetzt ein freundlicher Seminarraum, in dem schon  bald Informations- und Fortbildungsveranstaltungen angeboten werden. Im ehemaligen Verkaufsraum der Bäckerei werden wir auch Produkte verkaufen. Allerdings handelt es sich dabei nicht um Backwerk, sondern um nützliche Produkte für die Pflege. So erhält man bei uns zu günstigen Preisen hochwertige Produkte, wie z. B. Einmalhandschuhe, Hautdesinfektionsmittel, Mundschutz u. v. a. m. Außerdem bieten wir zu unseren stark erweiterten Öffnungszeiten Beratung zu allen Fragen der Pflege an, gerne auch bei einer Tasse Kaffee. Unsere Geschäftszeiten sind ab 01.04.2011: montags – donnerstags von 8:30 – 13:00 Uhr und von 14:30 – 18:30 Uhr, und freitags von 8:30 – 13:00 Uhr.

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Neue Wohnform in Weiterstadt-Schneppenhausen

Durch die Einführung der sog. DRGs im Jahr 2004 können die Krankenhäuser nur noch diagnosebezogene Fallpauschalen abrechnen. Dadurch ist ein Prozess in Gang gesetzt worden, der immer mehr die Wirtschaftlichkeit des Kranken im Blick hat. Je schneller ein Kranker die Klinik verlässt, umso besser. Das hat zur Folge, dass auch stark Pflegebedürftige entlassen werden.

Mit 24 im Altenheim

So ging es auch dem 24-jährigen Thomas S. Nach einem Motorradunfall ist er querschnittgelähmt und kann nicht mehr selbständig atmen. Er ist rund um die Uhr auf das Beatmungsgerät angewiesen. Doch welche Einrichtung ist bereit, ihn aufzunehmen und damit die Verantwortung für seine Versorgung zu übernehmen? Da der Zeitdruck der entlassenden Klinik sehr hoch und seine Familie mit der Situation völlig überfordert war, wurde er in ein Altenheim verlegt, dass für solche und ähnliche Fälle ein gewisses Bettenkontingent vorhalten muss. Thomas S. hat einen starken Willen und möchte ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen. Er sehnt sich nach seiner Familie. Er möchte seine Musik mal wieder richtig aufdrehen und seine Freunde wiedersehen. Doch um ihn herum sieht er nur alte, z. T. verwirrte Menschen. Laute Musik ist nicht erlaubt. Und seine Familie und Freunde wohnen knapp 50 km entfernt. Die Situation zehrt an seinem Lebenswillen.

Die Familie kann nicht mehr

Birgit M. war 38 Jahre alt, als sie die Diagnose ALS erhielt. Bei dieser fortschreitenden Krankheit kommt es zunehmend zu Schädigungen der Nerven, die für die Muskelbewegungen zuständig sind. Heute ist Birgit M. 54. Sie ist rund um die Uhr auf Hilfe angewiesen. Und weil auch die Atemmuskulatur betroffen ist, ist sie von ihrem Beatmungsgerät abhängig. Ihr Mann (59) pflegt sie nach seinem Feierabend so gut er kann. Tagsüber kommt ein Pflegedienst, und die inzwischen erwachsenen Kinder helfen mit, sofern es sich mit ihrem Leben vereinbaren lässt. Herr M. ist inzwischen psychisch und physisch am Ende. Seit Jahren schläft er nicht mehr durch. Soziale Kontakte sind völlig zum Erliegen gekommen. Freizeit, Hobby, Urlaub – das sind Begriffe, die er nicht mehr kennt. Er will aber seine Frau auf keinen Fall in ein Heim geben. Sie ist ein Familienmensch und braucht ihre persönlichen Freiräume. Die individuelle Gestaltung des Tages, je nach ihrer schwankenden Verfassung, ist für sie sehr wichtig. Ein durchgeplanter Heimtag wäre für sie ein Alptraum.

Die Alternative

Solche und ähnliche Schicksale gibt es tausendfach in Deutschland. Aufgrund der eigenen Erfahrungen hat die Pflegedienst Hessen Süd Janssen GmbH nach einer Möglichkeit gesucht, diesen Menschen eine Alternative anzubieten. Jetzt ist ein Kooperationspartner gefunden, der eine Wohngemeinschaft für Beatmete anbietet. Hier können Beatmete ein Zimmer mieten, das sie nach eigenem Geschmack mit ihren eigenen Möbeln, Bildern usw. gestalten. Wie in einer allgemein bekannten Wohngemeinschaft gibt es gemeinschaftliche Räume, wie eine große Wohnküche, ein behindertengerechtes Bad, ein großes Kaminzimmer, einen Wintergarten und einen Außenbereich. Das Leben wird von den Bewohnern bzw. deren Angehörigen oder Betreuern selbst organisiert und gestaltet. Der betreuende Fachpflegedienst bietet die erforderlichen Pflegeleistungen an, die der einzelne Bewohner individuell mit dem Pflegedienst vereinbart. So ist ein selbstbestimmtes Leben in häuslicher Umgebung möglich, ohne auf fachliche Pflege verzichten zu müssen.

Informationen

Die neu gegründete WG für Beatmete ist in Weiterstadt-Schneppenhausen und bietet sechs Personen die Möglichkeit, dort zu wohnen. Weiterführende Informationen sind unter 06151/501400 zu erhalten.

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WG für Beatmete in Weiterstadt

Endlich ist es soweit: in Weiterstadt-Schneppenhausen ist eine WG für Beatmete entstanden. Die Wohnung bietet 6 Personen Raum, ein selbstbestimmtes Leben trotz ihrer starken Einschränkung zu leben. Jeder hat ein eigenes, selbstgestaltetes Zimmer. Die attraktive Wohnung besteht darüber hinaus aus einem behindertengerechten Bad, einer großen Wohnküche und einem geräumigen Kaminzimmer. Das Besondere an dieser Wohnung ist der große Wintergarten, der von fast jedem Zimmer einen direkten Zugang hat. Durch die breiten Glastüren kann sogar mit dem Bett in den Wintergarten gefahren werden. Darüber hinaus bietet  ein abgeschirmter Außenbereich die Möglichkeit, in der warmen Jahreszeit Licht und Luft zu tanken. Noch sind Zimmer frei!

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Betreuungsangebote für Demenzkranke bringen Entlastung

Wer einen Angehörigen zu Hause pflegt, steht vor ganz besonderen Herausforderungen.

Haben Sie eventuell Ihre Berufstätigkeit aufgegeben, die eigene Familie zurückgestellt oder sogar die eigene Gesundheit und Lebensqualität geopfert für die Pflege? Die Beweggründe für die Zurückstellung der eigenen Ansprüche sind sehr unterschiedlich. Aber wenn die Dauer der Pflegebedürftigkeit über einen längeren Zeitraum andauert, kommen Sie früher oder später an Grenzen, sowohl finanziell, gesundheitlich oder auch nervlich.

Bei Betreuung Demenzkranker ist Kräfteeinteilung wichtig

Eine ganz besondere Herausforderung ist die Betreuung an Demenz erkrankter Angehöriger. Da sie oft körperlich noch sehr aktiv sind, kommt zu der psychischen Belastung, die diese Diagnose mit sich bringt, noch der Dauerstress, der durch die ununterbrochene Aufmerksamkeit entsteht. Umso wichtiger ist es, auf sich selbst zu achten. Wie bei einem Marathonläufer müssen Sie Ihre Kräfte auf einen langen Zeitraum gleichmäßig verteilen.

Dank der letzten Pflegereform bekommen Sie für die Betreuung Demenzkranker zusätzliche Gelder von den Pflegekassen. Je nach Stadium der Demenz sind das entweder 100 bzw. 200 Euro pro Monat. Diese Gelder sollten Sie unbedingt dafür einsetzen, um sich etwas Luft zu verschaffen. Das kann eine Demenzgruppe sein oder auch eine professionelle Demenzbetreuung zu Hause. Dabei sollten Sie darauf achten, welches Konzept die Anbieter, wie etwa Pflegedienste, für die Demenzbetreuung im Angebot haben.

Mit speziell geschultem Personal Demenzkranke fördern

Denn eine gute Demenzbetreuung erschöpft sich nicht in der reinen Beaufsichtigung, sondern fördert den Erkrankten und kann damit zu einer deutlichen Verbesserung des Befindens beitragen. Dafür ist speziell geschultes Personal notwendig, das die besonderen Eigenarten dieser Krankheit versteht und dementsprechend einfühlsam auf den Erkrankten eingehen kann. Demenz erfordert einen sehr individuellen und behutsamen Umgang.

Solche Zeiten der gezielten Förderung noch vorhandener Ressourcen können für den Erkrankten zu einer regelrechten Erfrischung werden. So profitiert nicht nur der Pflegende von dieser Luftholpause, sondern auch der Erkrankte. Wenn Sie weitere Fragen haben oder Informationen zur Betreuung Demenzkranker wünschen, helfen wir Ihnen gerne weiter.

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Mangelernährung im Alter

Die Ursachen für die Entstehung einer Mangelernährung bei älteren Menschen sind in der Regel vielfältig: Kau- und Schluckbeschwerden, chronische Krankheiten, beeinträchtigter Geruchs- und Geschmackssinn sowie ein verändertes Hunger- und Durstempfinden können die Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme erschweren.

Hinzu kommt, dass Personen, die noch zu Hause leben, auch Mahlzeiten auslassen nach dem Motto: „Für mich alleine kochen lohnt nicht mehr“. Was dabei in Vergessenheit gerät: Eine zu geringe Nahrungsaufnahme führt zu einer geringen Energieaufnahme und damit schnell zu Mängeln in der Versorgung mit lebenswichtigen Nährstoffen. Die Immunabwehr sinkt und die Anfälligkeit für Krankheiten steigt.

Die Ursachen von Mangelernährung bekämpfen

Dagegen kann gesundes Essen und Trinken gerade im Alter dazu beitragen, sich möglichst wohl zu fühlen und lange leistungsfähig und gesund zu bleiben. Dazu kann der Menüservice vom Pflegedienst Hessen Süd wesentlich beitragen: Er erleichtert den Senioren, sich täglich abwechslungsreich und vielseitig zu ernähren. Das Angebot aus über 200 traditionellen, regionalen und leichten Menüs erfüllt alle Anforderungen an Geschmack, Abwechslung und gesunde Ernährung. Da kommt die „Lust aufs Essen“ ganz von selbst.

Weitere Auskünfte über den Menüservice erteilt Andrea Rasch unter der Telefonnummer: 06150/5922990.

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Hospizdienste ermöglichen hochwertiges Leben bis zuletzt

„Wohnst du noch oder lebst du schon?“ In diesem weitbekannten Werbeslogan eines schwedischen Möbelhauses gewinnt ein ganz fundamentaler Gedanke an Bedeutung: Leben ist mehr als das Gegenstück zum Tod – auch im letzten Lebensabschnitt.

Hospizarbeit als Navigator durch die Orientierungslosigkeit

Unter „Leben“ im umfassenden Sinn stellen wir uns Lebensqualität vor, die sich in den unterschiedlichsten Situationen ausdrückt. Jeder Mensch definiert Lebensqualität anders, doch für jeden von uns hat es mit wohlfühlen, Geborgenheit und menschlicher Nähe zu tun.

Schnell geraten diese Grundbedürfnisse aus dem Blick, wenn es um die Versorgung und Begleitung eines kranken oder auch sterbenden Menschen geht. Doch gerade in solchen Lebenssituationen braucht ein Mensch Geborgenheit und Nähe und möchte sich so wohl fühlen, wie es seine Lebenssituation ermöglicht.

Um sich auf derartige außergewöhnliche und emotionale Lebenssituationen bestmöglich vorzubereiten, sollten Sie sich frühzeitig informieren. Denn je mehr Sie bereits im Vorfeld über die Zusammenhänge und Hintergründe der Krankheit und der Veränderung wissen, desto geringer ist Ihre Angst. Das Unbekannte verliert somit seine Bedrohung.

Vortrag über die Hospizarbeit Ende März 2010

Es gibt hervorragende Unterstützung und Begleitung für diese schmerzlichen Lebensabschnitte. Eine ganz wichtige Säule ist die Hospizarbeit. Was das genau ist, was sie leistet, wie sie arbeitet, wird Christine Müller vom Malteser Hospizdienst in einem Vortrag am 25.03.10, 19:30 Uhr darstellen. Der Vortrag findet in den Geschäftsräumen der Pflegedienst Hessen-Süd GmbH im Einkaufszentrum Thüringer Straße in DA-Eberstadt statt. Er ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten unter: 06151/501400.

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Kontakt

Pflegedienst Hessen Süd

Norbert Janssen
Thüringer Str. 5b
64297 Darmstadt

Fon 0 61 51 / 50 14 00
Fax 0 61 51 / 50 14 02

info(at)pflegedienst-hessen-sued.de

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